Attiny44 und Attiny85 funktionieren nur bis ca. 4,8V [gelöst]

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    • Attiny44 und Attiny85 funktionieren nur bis ca. 4,8V [gelöst]

      Hi, wie der Titel erahnen lässt funktionieren der Attiny44 und 85 bei mir nur bis ca. 4,8 Volt, obwohl im Datenblatt 4,5V - 5,5V steht.

      Was mache ich falsch?

      Es ist nix besonderes was ich mache, ein Attiny, ein Netzteil mit 5V und das war es auch schon.

      Das Problem ist erst mal mit einem Spannungsregler der 4,4V liefert umgangen worden, es interessiert mich halt warum es bei mir so ist und wo mein Fehler ist.

      Grüßle, Naubaddi
    • Was heisst "funktioniert nur bis 4,8V"? Wenn die Spannung > 4,8V ist verweigern die Tinys die Arbeit?
      Ich habe auch einige Tinys problemlos mit 5V in Betrieb. Kann also sein, dass dein Netzteil nicht sauber arbeitet.
      Hast du denn auch die Abblockkondensatoren in deiner Schaltung?
      Und hast du das Ganze mal mit einem Labornetzteil probiert?
      Eine Lösung habe ich nicht, aber mir gefällt Ihr Problem.
    • Morjen,

      genau bei einer Spannung >4,8V machen die Attinys nix, programmieren geht bis ca. 5,2V. Die Attinys haben einen 100n Kondensator von + nach - und einen 10k Widerstand von + nach Pin 1, Du schreibst Kondensatoren (Mehrzahl) dann könnte hier mein Fehler sein. Auf dem Stromlaufplan den ich im I-Net gefunden habe war nur der 100n und ein 10k Widerstand.
      Die Attinys wurden mit einer Spannung von einem MB102 Breadboard Power Supply Steckbrett Strom Netzteil-Adapter 3.3V 5V Arduino , einem Labornetzteil von SAKO, einem 4,8V AKKU (der 5,3V liefert), versorgt, als mir dann aufgefallen war es funktioniert nur mit max 4,8V wurde ein LM317 mit 2 Widerständen... auf 4,4V fest-Spannung gebastelt und das MB102 hat eine Diode bekommen die die Spannung auf 4,8V absenkt.

      Damit funktioniert es recht gut und ich könnte (als Laie) damit zufrieden sein, nur irgendwas ist doch nicht richtig bei dem was ich hier mache.

      Wie schon erwähnt nix besonderes, ein paar LEDs die blinken:

      BASCOM Source Code

      1. ' Compiler: Bascom-Demo 2.0.7.5
      2. $regfile = "attiny85.dat"
      3. $crystal = 8000000
      4. $hwstack = 16
      5. $swstack = 16
      6. $framesize = 32
      7. ' &HFF, &H62, &HDF, &HFF ' 1MHz
      8. $PROG &HFF, &HE2, &HDF, &HFF ' 8MHz
      9. config portb.0 = output
      10. config portb.1 = output
      11. config portb.2 = output
      12. LED_1 alias Portb.0
      13. LED_2 alias Portb.1
      14. LED_3 alias Portb.2
      15. LED_1 = 0
      16. LED_2 = 0
      17. LED_3 = 0
      18. Lauflicht:
      19. LED_3 = 0
      20. LED_1 = 1
      21. waitms 500
      22. LED_1 = 0
      23. LED_2 = 1
      24. waitms 500
      25. LED_2 = 0
      26. LED_3 = 1
      27. waitms 500
      28. goto Lauflicht
      29. end
      Display All

      Grüßle, Naubaddi
    • Mit einem Elko (100µF) habe ich noch nicht probiert, werde es testen.

      Nach dem 8ten Attiny85 und dem 6ten Attiny44 hatte ich keine Lust mehr, alle das gleiche Verhalten, die Spannung wurde jedes mal nachgemessen und war exakt 5V.
      Der Atmega8 funktioniert mit den 5V, beim Programmieren des Atmega8 sollte die Spannung >4V sein sonst gibt es Fehlermeldungen. Auch die PICAXE-Chips funktionieren mit 5V, nur die Attinys nicht ;( .

      Grüßle, Naubaddi
    • Das Breadboard kann ja pro Seite 2 verschiedene Spannungen aus dem eingesteckten Powersupply beziehen. Sind die beide gleich eingestellt?
      Da der Tiny
      ja in der Mitte sitzt ist das ja Voraussetzung.
      Im Code benutzt du ja für die 4 LED's riesige Defaults für Stacks und Framesize.
      Die Schleifenfunktion wäre mit Do Loop professioneller anzuschauen.
      Gruß Rudi
      Vielleicht fällt mir noch etwas ein...
    • Mit einem Elko (100µF) hat sich nix geändert, gleiches Verhalten wie vorher.

      Um zu testen ob ein Attiny mit 5V funktioniert wird nur der Attiny mit dem mini-Programm und 5V vom Labornetzteil benutzt, alles andere habe ich aufgeführt um zu zeigen was ich schon ausprobiert habe.

      Mit den AVRs habe ich erst vor ca. 2 Monaten angefangen zu experimentieren, davon war der erste Monat die Einrichtung der Programmierumgebung (ich habe keine Windows).

      Mit Programmierumgebung meine ich:

      * Programme suchen für die AVRs wie avrdude...
      * Skripte erstellen für die Programmierung, FuseBits..., Farbschema für Mousepad erstellen...
      * ...

      Dann ist da noch der Faktor das ich Laie bin der nix in Richtung Elektronik gelernt hat, mit Dingen wie Stacks und Framesize... stehe ich noch ganz am Anfang.

      Grüßle, Naubaddi
    • Laut Fuse Calculator ist:

      1MHz: -U lfuse:w:0x62:m -U hfuse:w:0xdf:m -U efuse:w:0xff:m
      und
      8MHz: -U lfuse:w:0xe2:m -U hfuse:w:0xdf:m -U efuse:w:0xff:m

      was für den Attiny 44 und 85 gleich ist.

      Die FuseBits im Programm haben bei mir keine Funktion wie es eventuell bei Windows mit dem Bascom-Editor ist, Bei Bedarf werden sie mit einem Skript auf den AVR geschrieben.

      Soll bedeuten:

      * der Quelltext wird mit einem normalen Editor erstellt und gespeichert
      * zum Programmieren der AVRs wird der Quelltext mit dem Skript "schreben.sh" aufgerufen
      * für die FuseBits wird der Quelltext mit dem Skript "FuseBits schreiben.sh" aufgerufen

      das Ganze läuft dann in einer Konsole ab,
    • Das obere ist der Auslieferungszustand. In dem Fall braucht nichts geändert werden. Das scheint aber auch richtig ausgeführt zu werden . Gäbe es ein Vertauschen von Fuse low mit Fuse High würde er sich nicht mehr beschreiben lassen. Schade - wäre auch zu einfach gewesen.
      Bleibt die Möglickeit der schlechten Kontakte. Vielleicht mal probehalber einen (programmierten) verlöten. Zum testen reicht auch eine LED. Die 100n gleich am Chip.
    • O.K. dann werde ich mal Einen verlöten und sehen was dann passiert, dauert dann etwas bis ein Ergebnis vorliegt.


      Jepp der BASCOM-Compiler läuft hier mit wine in einer Konsole, der BASCOM-Editor wollte nicht mit wine funktionieren.

      compilieren sieht so aus:

      Source Code

      1. wine "$bascom" "$avr_Datei" auto

      und programmieren so:

      Source Code

      1. avrdude -P $PORT -c $PROG -p "$PART" -U flash:w:"$hex_Datei":i
      damit es mit der Maus funktioniert gibt es ein paar Skripte die es erledigen.

      Mit Linux sieht es bei mir so aus, links FuseBits schreiben, Mitte FuseBits lesen, rechts AVR programmieren, unten Links die Skripte die einfach mit der Maus benutzt werden und unten rechts die Syntaxkontrolle:

      AVR.jpg
    • Hi,

      Pluto25 wrote:

      ...bleibt die Möglickeit der schlechten Kontakte. Vielleicht mal probehalber einen (programmierten) verlöten. Zum testen reicht auch eine LED. Die 100n gleich am Chip...
      der Tipp ist/war Gold wert a_64_3a718cae a_57_04ef5ee8 a_42_02cc30b2 , besten Dank für Deine Hilfe!

      O.K. was ist passiert? Der Attiny44 mit angelöteten Bauteilen funktioniert bis 6V mehr wollte ich ihm nicht geben, an Kontaktprobleme glaubte ich nicht und überlegte was der Unterschied ist zwischen dem gelöteten und der Test-Platine.

      Der Laie (ich) hat 0 Ahnung und etwas genommen was Jemand anderes gemacht hat, alles war gut und schön bis auf die 5V Probleme. Auf der Test-Platine von Jemand ist B3 (Reset) mit einer LED verbunden und so wurde auch die Testplatine für den Attiny85 von mir gebastelt, nimmt man jetzt die LED zu B3 (Reset) weg funktionieren auch die Test-Platinen.

      Dein Tipp mit dem verlöten hat das Problem sichtbar gemacht, vielen vielen Dank darauf wäre ich nie gekommen.

      Wie kann man das Thema als gelöst markieren?

      Grüßle, Naubaddi