Druckergebnisse von 3D- Druckern

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    • Hi,

      vor einiger Zeit hatte ich hier im Offtopicbereich schon mal etwas zu 3D Druckern geschrieben. Es ging um (Hardware)Erweiterungen in Verbindung mit BASCOM.
      Leider hat aber von den 3D Druck Usern wohl noch niemand etwas gebaut. Kurz nachdem ich meinen Drucker hatte, wagte ich mich an einen etwas längeren Ausdruck.
      Über 3 Stunden sollte der Ausdruck dauern. Nach ca. 1,5 Stunden war das Filament gerissen und der Druck war hinüber. So entstand meine Idee eine Filamentüberwachung zu bauen.
      Wie ich feststellen musste, gibt es dazu schon Bauanleitungen, allerdings ohne BASCOM. Je nach Board, das im Drucker verbaut ist, kann man dieses nutzen um das Filament zu überwachen.
      Das muss dann nur noch in der Firmware akiviert werden. Vielleicht könnte man aber diese Überwachung etwas ausweiten und den Filamentverbrauch messen. Schön auf einem LCD ausgeben, vielleicht noch mit Umrechnung von Metern auf Euro. Aber das wird dann wohl eher ein Winterprojekt. Muss ich nur mal schauen, welchen Sensor man für sowas am besten nimmt.

      So, bin mal weg. Morgen früh ist leider die Nacht rum. :)

      Gruß, Michael
    • Vielleicht einfach den Takt vom Vorschubstepper abgreifen und mitzählen. Kann man dann in Meter umrechnen und weiß, wieviel von der Rolle fehlt. Wenn's dann zum Ende geht - Alarm. Wenn man das noch mit einem preset versieht und beim Rollenwechsel den Rest notiert, wär's doch eine Hilfe.
      Raum für Notizen

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    • Für die Materialrißerkennung muß das Filament einfach durch eine Gabellichtschranke laufen.

      tschoeatsch schrieb:

      Wenn man das noch mit einem preset versieht und beim Rollenwechsel den Rest notiert, wär's doch eine Hilfe.
      Warum notieren? Rollennummer oder Filamentfarbe einpflegen und beim Rollenwechsel den errechneten Restbestand im EEprom abspeichern. Dann kann man das beispielsweise immer über ein Untermenue auf dem LCD anzeigen lassen oder sich auch die Gesamtvorratsmenge aller Rollen anzeigen lassen.
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.
    • Ich hab jetzt 3 Rollen verdruckt, alle von unterschiedlichen Quellen, Reichelt, Amazon, Ebay.
      Jedes Material hat minimale Unterschiede, auf die der Drucker mit ein paar Testdrucken eingestellt werden muss.
      Dass jetzt eines der Materialien schlecht wäre, kann ich nicht behaupten.
      Wenn die Parameter nicht stimmen, wird es scheinbar gerne auf das Filament geschoben.
      Die Einstellung ist aber mal eben nicht so gemacht, deshalb ist es sinnvoll, bei einem Hersteller zu bleiben.
      Mein teuerstes Material war bei 23 Euro/750g, das billigste knapp 20 Euro/kg, das teure hab ich aber nur wegen der Farbe gebraucht.
    • Michael schrieb:

      Ich hab jetzt 3 Rollen verdruckt, alle von unterschiedlichen Quellen, Reichelt, Amazon, Ebay.
      Jedes Material hat minimale Unterschiede, auf die der Drucker mit ein paar Testdrucken eingestellt werden muss.
      Dass jetzt eines der Materialien schlecht wäre, kann ich nicht behaupten.
      Wenn die Parameter nicht stimmen, wird es scheinbar gerne auf das Filament geschoben.
      Die Einstellung ist aber mal eben nicht so gemacht, deshalb ist es sinnvoll, bei einem Hersteller zu bleiben.
      Mein teuerstes Material war bei 23 Euro/750g, das billigste knapp 20 Euro/kg, das teure hab ich aber nur wegen der Farbe gebraucht.
      Als angehender 3D-Druckerführer: welche Parameter sind da bei gleichem Material anzupassen? Schmelztemperatur? Menge wegen unterschiedlichem Filamentquerschnitt? Ausdehnungskoeffizient? Hängt das mit den beigemischten Farbstoffen zusammen?
      Raum für Notizen

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    • Hauptparameter sind natürlich Drucktemperatur, Querschnitt, Betttemperatur, Kühlgebläsedrehzahl.
      Aber es gibt eine Vielzahl von Nebenparametern wie Schichtdicken, Rückzug, Z-Anheben, Druckgeschwindigkeiten, aber auch Wanddicken und Innen-Füllmenge oder Stützstruktur oder auch die Haftung am Druckbett und dessen Nivellierung.
      Das musst du mit den ersten Drucken selbst rauszufinden, da ist jeder Drucker/Material anders.
      Ist ein bisschen wie beim Platinen-Ätzen ;)

      Mit dem 3D Drucker ist aber nur die Hälfte erledigt, wichtig ist auch das 3D Modell. Hier finde ich den großen Vorteil, man kann selber 3D Objekte erstellen und eben ausdrucken.
    • Ich meinte jetzt eher den Unterschied von zB ABS von Lieferant A zu ABS vom Lieferant B. Oder ABS in unterschiedlichen Farben, hat man für jede Farbe eine eigene Einstellung?
      Raum für Notizen

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    • tschoeatsch schrieb:

      hat man für jede Farbe eine eigene Einstellung?
      ja, das kann dir passieren ;) Du hast ja einen anderen Farbstoff und vermutlich auch noch andere Füllstoffe.
      Wobei ich dir zu Anfang zu PLA rate. Das Material ist gutmütiger und damit kannst du die Basics lernen.
      Wie ich schon schrieb, ich habe erst 3 Rollen verbraucht, was geschätzte 250 Stunden Druckzeit sind und ich möchte mich noch nicht mit ABS frustrieren ;)
    • Ich kann den Hersteller von PLA empfehlen. Unterschiedliche Farben verlangen allerdings auch gering andere Drucktemperaturen. Ansonnsten verhält sich dieses PLA recht tollerant. Ich hab da schon paar Kilo verwendet, Preis und Leistung ist da in Ordnung. Wichtig ist aber die Lagerung von PLA, also immer in einer Box mit Entfeuchter.
      amazon.de/gp/product/B078SG41W…page_o09_s00?ie=UTF8&th=1

      PETG kann ich das empfehlen.
      amazon.de/gp/product/B0728MLGY…page_o00_s00?ie=UTF8&th=1
    • Frage an die erfahrenen 3D-Druckerführer: welche Programme verwendet ihr?
      Zur Konstruktion hab' ich derzeit turbocad 18. Beim anet a8, den ich bald habe, ist ja Cura dabei. Ich hab' jetzt bisschen gestöbert und bin auf simplify3d gestoßen. Das kostet zwar was, aber offensichtlich kann das auch deutlich mehr. Habt ihr praktische Erfahrungen mit den Programmen? Was mich auch interessiert, als Ausgabe kommt wohl gcode raus. Sind diese Programme auch für Fräsen umschaltbar? Da ist ja der Arbeitsablauf ja gerade andersrum, von oben nach unten und weg statt hin :huh:
      Raum für Notizen

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    • tschoeatsch schrieb:

      Beim anet a8, den ich bald habe, ist ja Cura dabei.
      Cura ist ein eigenständiges Programm und hat mit dem Anet erstmal nichts zu tun.
      Es ist von der Firma Ultimaker.
      Man kann es frei im Netz herunterladen und auf den Anet anpassen.
      Cura macht dir aus dem 3D Modell ein File für den Ducker.
      Auch RepetierHost, das @Cable benutzt, ist Freeware und macht das geliche wie Cura.

      Das 3D Modell selbst erstellst du mit einem 3D Programm deiner Wahl, ich selbst benutze FreeCad für technische Sachen und Blender für organisches.
      TinkerCad lief bei mir nicht, vielleicht ist meine Cloud aufm Land zu schwach ;)
    • Habe für meine 3D-Modelle habe ich Autodesk 123D Design verwendet. Mir scheint, es ist die Profi-Variante von ThinkerCad. Die eigenen Modelle können auch dem eigenen PC gespeichert werden. STL gibt es auch dazu. Im Netz sind sehr viele youtube-Video zu Autodesk123D zu finden. Habe die besten gesammelt, siehe Datei. Diese Datei ist eine Word-Datei! Einfach auf Word Icon ziehen.
      Dateien
    • Turbo cad liefert auch stl. Und der Schritt von stl zum Drucker machen zB. Cura oder simplify3d. Dieses simplifiy3d verwendet keiner? Ich hab' paar Filmchen gesehen, wo support-Strukturen mit dem gleichen Filament mitgedruckt werden, die dabei sehr individuell eingestellt werden können,um sie leicht abzutrennen, bzw sehr materialsparend sind. Das hat mich schon beeindruckt. Ist das ein Alleinstellungsmerkmal, was den Preis rechtfertigen würde, oder können das die freeware sws in ähnlicher Weise?
      Raum für Notizen

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    • tschoeatsch schrieb:

      Dieses simplifiy3d verwendet keiner?
      Wozu?
      Cura oder RepetierHost machen die Arbeit kostenlos und Supportstruckturen machen die genauso.
      Bei Cura kannst du die Winkel und die Dichte und die Sorte Stützstruktur einstellen.
      Installier dir doch mal das Programm, dann siehst du es selber (und musst nicht auf Antworten hier warten)
      Der Unterschied ist nur, dass simplify3d etwas schneller druckt, die benutzen einen etwas anderen Algorithmus.