Vorüberlegungen zu einem 'Sisyphus table'

    • Und reduziere die Lautstärke! Zen wird's danken...
      Einölen hilft.

      Noch so 'ne Idee: UV-aktives Nachleuchtgranulat in den Sand mischen und von unten mit UV-LEDs, die um den Magneten platziert sind, aktivieren.
      Sollte im Dunkeln einen schönen Effekt geben.

      LG
      Mathias
      Heisenberg bei einer Radarkontrolle:
      Polizist: "Wissen Sie, wie schnell Sie waren?"
      Heisenberg: "Nein. Aber ich weiß genau, wo ich jetzt bin!"

    • Lautstärke und Geschwindigkeit hängen zusammen, aber auch die Gleichmäßigkeit der Bewegung mit der Lautstärke. Ölen? Um Zahnradspiel zu vermindern? Ist, denk' ich, nicht nötig. Wenn ich manuell eine Vorspannung auf das Zahnrad gebe, passiert nix am Geräusch. Die Zahnräder sind durch das 'Kemmen' von Magnet mit der Kugel immer gegeneinander in Berührung, ein Flattern kommt nicht vor.
      UV-Beleuchtung: wenn man statt Sand eine Nachleuchtmaterialplatte nehmen würde und statt Kugel einen UV-Strahler, könnte ich's mir auch gut vorstellen. Eine Mischung, wie von dir vorgeschlagen, hm, der Leuchteffekt wäre sehr unscharf und kontrastarm (vermute ich jetzt), da werde ich mich mehr auf die noch geplante Ledstreifenbeleuchtung konzentrieren.
      Raum für Notizen

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    • tschoeatsch schrieb:

      Um Zahnradspiel zu vermindern?
      Hallo tschoeatsch,
      Zahnradspiel kannst Du komplett eliminieren, wenn bei zwei betreffenden Zahnrädern eines geteilt ist, also praktisch aus zwei übereinanderliegenden flacheren Zahnrädern besteht. Diese lassen sich dann so verdreht fixieren, dass das Spiel aufgehoben wird. Es gibt dann auch kein Geräusch beim Drehrichtungswechsel.
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.
    • Die beiden Zahnräder drehen sich so langsam, da hört man nix. 1/2 Umdrehung, wenn der Weg vom Mittelpunkt zum äußeren Rand gefahren wird, bei 255mm und max 20mm/sec sind das 13 Sekunden, und das ist schon eine hohe Geschwindigkeit. Ich könnte die Zahnräder durch Zahnriemen ersetzen, das müsste ich aber alles bestellen und das will ich vermeiden.
      Raum für Notizen

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    • tschoeatsch schrieb:

      Ich bin unzufrieden, komm aber nicht recht weiter. Die 'Bewegungen' sind irgendwie nicht 'geschmeidig'.
      Ich kann mir vorstellen, das ruckeln und "nicht geschmeidig" kann auch mit der Kugel und dem Magneten
      zusammenhängen. Die Kugel bewegt sich doch nur, wenn der Magnet von ihr wegeilt. Ich würde das als
      Schlupf bezeichnen. Die Kugel rollt aber nicht auf einer glatten , festen Fläche, sondern muss sich durch
      den Sand buddeln. Und so folgt die Kugel "ruckweise" dem Magneten. Diesen Umstand wirst du auch nicht
      mit Geschwindigkeitsänderungen wegbekommen.
      So wie es jetzt aussieht, ist es doch schon ganz gut. 8)

      tschoeatsch schrieb:

      Das täuscht, oder vielleicht bin ich auch zu kleinlich.
      Vielleicht musst ud dich an den Gedanken gewöhnen, das es nicht mehr viel besser geht. a_46_71693e42

      Detlef
      Leichtsinn ist kein Mut, Vorsicht keine Feigheit.
    • Mal ein Danke an die Trostspender!
      Das Ruckeln der Kugel meine ich nicht. Es ist ein unrunder Lauf der stepper, es tritt manchmal ein Zucken auf, wo es (aus meiner Sicht) nicht sein kann. Innerhalb einer Kurvenbahn, nicht am Ende, wo ein Knick eine scharfe Änderung verursachen könnte. Möglicherweise hab' ich mich mit der Rechenpower verschätzt. Ich bin jetzt gerade am rechnen, ob das überhaupt möglich ist, was ich bislang angenommen habe. Die ganzen single- und trigonomischen Berechnungen brauchen halt schon relativ viel Zeit.
      Raum für Notizen

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    • So, hier und da rum probiert und alle möglichen Fehler ausprobiert (eine Division durch 0 erzeugt wilde Bilder, die ich aber nicht reproduzieren konnte) und jetzt doch zu einer Lösung gekommen, die keine Aussetzer im stepperlauf mehr hat. a_35_aee4835d Das fehlte aus meiner Sicht zum 'geschmeidigen' Lauf.
      Hier jetzt mal ein Testbild, das die mechanischen Grenzen des Systems zeigt: Bewegungen nahe dem Nullpunkt, bzw den Nulldurchgang. Man sieht auch die Anpassung der Geschwindigkeit. Eine vorgegebene Bahn wird in einzelne Zwischenpunkte aufgestückelt und diese Punkte jeweils angefahren. Meine Einstellungen sind Stückchen von 0,25mm Länge und das bei einer max. Geschwindigleit vom 20mm/sec. Das gibt 80 Punkte/sec. Eine Radiusänderung um 0,25mm benötigt im worst case um die 150 steps (Impulse) das geht noch so leidlich. Eine Winkelverstellung um den Nullpunkt brauch mehr steps, daher ist hier ein Stocken im Bewegungsablauf zu sehen. Das ist halt so. Eine Berechnung für die nötigen steps, benötigt ca. 0,8 milisec. Also da hab' ich doch noch großen Puffer, wenn die alle 0,0125 sec gemacht wird. Diese Geschwindigkeit soll aber im normalen Betrieb nicht gefahren werden, ich denke mir aber, wenn es schnell gut geht, geht es langsam mindestens auch so gut, bzw besser.

      Dateien
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    • Die 'Kornkreise' werden komplexer.
      3erSpirale.jpgAlle 3 'Blumen' oder eigentlich Spiralen mit Überlagerungen haben die gleiche 'Formel'. Es stecken natürlich paar Zufallszahlen drin :D . Wenn ich jetzt die Anzahl der Varianten ausrechne (Multiplikation der Zufallszahlenräume) komme ich auf 1270080 Varianten (die Verdrehung in sich, wie bei der Figur rechts gut zu erkennen, hab' ich nicht berücksichtigt). Natürlich sind sich viele ähnlich, zB. wenn sich die Radien nur minimal ändern.
      Wenn's jemand interessiert, die Formel hierzu wäre

      BASCOM-Quellcode

      1. Sub 3fachspirale
      2. 'Spirale größer werdend mit Doppel-Welle
      3. Local W As Single , Winkel As Single , Radius As Single , W_schritt As Single
      4. Local W_welle_s As Single , W_welle_c As Single , R_welle As Single , R_w_s As Single , R_w_c As Single , W_drehung As Single
      5. Local Temp As Integer , W_faktor_s As Single , W_faktor_c As Single
      6. Local W_start As Single , Expo_s As Byte , Sinus As Single , Expo_c As Byte , Cosinus As Single
      7. Local R_m As Single 'Radius Kringel, Radius Muster
      8. Local R_1 As Single , X_s As Single , X_1 As Single , Y_s As Single , Y_1 As Single
      9. Local W_1 As Single , W_2 As Single
      10. Local R_stop As Single , Stop_1 As Byte , W_stop As Single
      11. Linie_zu_r_w 0 , Letzter_winkel
      12. R_m = 125 'Radius des Mittelpunktes der Einzelspirale
      13. R_stop = 110 'max Größe der Einzelspirale
      14. W_2 = 0 'Lage der ersten Spirale auf der Nulllinie
      15. Do
      16. Stop_1 = 0
      17. Expo_s = Rnd(3) : Incr Expo_s 'Exponent für sinus
      18. Expo_c = Rnd(3) : Incr Expo_c 'Exponent für cosinus
      19. W = 0
      20. Winkel = 0 'Startwinkel der Einzelspirale
      21. W_welle_s = 0 'Startwinkel der sinus-Überlagerung
      22. W_schritt = 0.0349 'Verdrehschritt 180 Schritte/U
      23. Temp = Rnd(21)
      24. R_w_s = Temp + 5 'Bandbreite der Welle, min 10, max 50mm
      25. Temp = Rnd(21)
      26. R_w_c = Temp + 5 'Bandbreite der Welle, min 10, max 50mm
      27. W_start = 40 'Startradius der Überlagerung
      28. Temp = Rnd(8) : Temp = Temp + 2
      29. W_faktor_s = W_schritt * Temp 'Periode der sinus-Überlagerung
      30. Temp = Rnd(5) : Temp = Temp + 4
      31. W_faktor_c = W_schritt * Temp 'Periode der cosinus-Überlagerung
      32. Temp = Rnd(8) : Temp = Temp + 2
      33. W_welle_c = W_schritt * Temp 'Phasenverschiebung
      34. 'pro Umdrehung erhöht sich der Radius um 10mm, ergibt ca.25 Umdrehungen
      35. 'wenn die letzte Welle um max 60° zur ersten verdreht sein soll, dann pro U um 2,4° 0,041rad verdrehen
      36. 'bei 180 Schritten/U 0,000228rad Verdrehung/Schritt
      37. Temp = Rnd(51)
      38. Temp = Temp - 25 '-25..25
      39. W_drehung = Temp
      40. W_drehung = W_drehung / 100000 'Verdrehung des Musters pro Verdrehschritt
      41. Do
      42. W = W + W_schritt
      43. W = W + W_drehung
      44. Winkel = Winkel + W_schritt
      45. Radius = Winkel * 1.59 'Radius der Grundspirale Erhöhung von 10mm/U
      46. If Radius > W_start Then 'Berechnung der Überlagerung
      47. W_welle_s = W_welle_s + W_faktor_s
      48. Sinus = Sin(w_welle_s)
      49. Sinus = Sinus ^ Expo_s
      50. Sinus = Sinus * R_w_s
      51. W_welle_c = W_welle_c + W_faktor_c
      52. Cosinus = Cos(w_welle_c)
      53. Cosinus = Cosinus ^ Expo_c
      54. Cosinus = Cosinus * R_w_c
      55. R_welle = Sinus - Cosinus 'Summe der Überlagerungen
      56. Radius = Radius + R_welle 'auf den Grundradius überlagern
      57. If Radius > R_stop Then Stop_1 = 1 'max. Größe wäre erreicht
      58. End If
      59. 'Lage der Einzelspirale verschieben und verdrehen
      60. X_s = Radius * Cos(w) 'Koordinaten des Punktes
      61. Y_s = Radius * Sin(w) 'Koordinaten des Punktes
      62. X_1 = X_s + R_m 'Punkt verschieben
      63. W_1 = Atn2(y_s , X_1) 'Verdrehung des Punktes von der System-Nulllinie
      64. If W_1 < 0 Then W_1 = 2pi + W_1
      65. X_1 = X_1 * X_1 'Quadrat für Pytagoras Radius zum Mittelpunkt
      66. Y_1 = Y_s * Y_s 'Quadrat für Radius zum Mittelpunkt
      67. R_1 = X_1 + Y_1
      68. R_1 = Sqr(r_1) 'Abstand zum Systemmittelpunkt
      69. W_1 = W_1 + W_2 'Verdrehung
      70. Linie_zu_r_w R_1 , W_1
      71. If Abbruch() = 1 Then Exit Do
      72. W_stop = Cos(w)
      73. Loop Until Stop_1 = 1 And W_stop < -0.999 'fertig, wenn max. Größe erreicht und Kugel nahe dem Mittelpunkt ist
      74. Linie_zu_r_w 0 , W_2 'zum Mittelpunkt fahren
      75. W_2 = W_2 + 2.0943951 '3 Positionen
      76. Loop Until W_2 > 5.3
      77. End Sub
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