3D - Drucker

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    • 3D - Drucker

      Hallo,
      vor ca. 3 Monaten habe ich mir einen 3D-Drucker Bausatz gekauft, einen Anet A8 für 185 Euro. An einem Samstag habe ich dann den Bausatz zusammengeschraubt und die Inbetriebnahme vorgenommen.
      Dann habe ich alles was es an empfohlenen Verbesserungen gab, gedruckt und montiert. So wie ich bei einigen Projekten hier im Forum zwischen den Zeilen lesen konnte, gibt es einige User hier mit 3D -Drucker.

      Hat vielleicht der ein oder andere schon mal ein Bascom-Projekt für seinen 3D-Drucker gebaut? Ich bin am überlegen ob ich vielleicht eine Filamentüberwachung bauen soll.
      Wird die Filamentzuführung unterbrochen (Material alle oder Materialbruch) wird ein Signal ausgegeben. Oder ein kleines Modul um die Beschleunigung beim Hin- und Herfahren des Extruders zu messen.

      Also 3D-Drucker Besitzer, ich bin mal gespannt, was sich am Drucker so alles mit Bascom machen lässt. ^^

      Gruß, Michael
    • Ahh, da bin ich ja nicht der einzige ;)

      Ich wüsste aber jetzt eher keine Anwendung für Bascom bei dem Drucker.
      Selbst wenn man eine Überwachungsschaltung programmiert, wie sollte die dem Drucker sagen, dass er jetzt pausieren soll?
      Da sind doch gar keine Anschlüsse übrig und an die Firmware kommt man auch nicht ran. (Mich nervt die Home-Fahrt, die hätte ich gern anders ;))
    • Eigentlich dachte ich an externe Schaltungen, die nichts mit der Software vom Drucker zu tun haben.
      Z. B. die Filamentüberwachung. Die könnte man doch über eine Art Gabellichtschranke aufbauen. ist das filament alle oder ein Bruch, so wird das ausgewertet und der Drucker wird abgeschaltet. Die Abschaltung kann z. B. über ein Relais stattfinden, parallel vielleicht noch einen Signalton.

      Aber wie Rakohr schon erwähnt hat, Firmware lässt sich ändern und es gibt auch so einiges. Für meinen Anet A8 gibt es eine Skynet Version, wo man für bestimmte Änderungen (GLCD und Sensor für autobed leveling) schon direkt die fast fertige config.h unter Arduinooberfläche auswählen kann und nur noch ein par simple Änderungen vornehmen muss. Eine Umrüstung auf RAMPS 1.4 gibt es auch für meinen Drucker. Mir ging es in erster Linie darum, etwas mit Bascom zu machen.
    • Deine Anfrage ist zu früh.

      Es gibt noch keine verbindliche Norm weder für Hardware und erst recht nicht für Software.
      Na klar ist ein Eingriff immer möglich. Aber, aber vom Hersteller/Model extrem abhängig.
      Hatte vor ca. 4 Jahre für einen Freund den Schrittmaster auf HPGL- Format umgestellt.
      War begeistert bis er sich das nachfolge 3D Model gekauft hat(1000€) Anpassung hat mich fast zur Aufgabe gezwungen aber doch noch geschafft.
      Mit seiner neuen PC- Anschaffung (Win10*) ging nichts mehr. Ich konnte nicht mehr helfen. Mein Hinweis er soll die Originalsoftware installieren, hat Er unsereFreundschaft gekündigt. Der Drucker ist nach seinen Worte „in Arsch“. Glaube ich zwar nicht und kann es auch nicht mehr wiederlegen. „Funkstille“.
      Natürlich kannst du hier und da noch ein paar Sensoren installieren um die Stellglieder zu beeinflussen. Dann sollte die Hardware aber sehr genau beschrieben sein. Ich kenne noch Zeiten, da war es Pflicht ein Schalt- Stromlaufplan beizulegen. Wirst wohl heutzutage nicht mal beim Bügeleisen diese Info bekommen.

      Versierte Bastler konnten Geräte sehr kostengünstig reparieren um nicht alles gleich in den Schrott zu schmeißen. War ja Umweltfreundlich.
      Die Politiker die in den Aufsichtsräten sich ein kleines Nebeneinkommen sichern haben dies abgeschafft. Motto: Wir wollen nur alles Gute für die Umwelt. Na klar.

      Also solltest Du eine gute Dokumentation der Hardware haben, könnte ich bestimmt Hinweise geben, aber wie beschrieben niemals mehr eine fertige Lösung.

      rakohr schrieb:

      Wer setzt sich jetzt ran und schreibt da was in Bascom
      Solche Überwachungsfunktionen sollten da dann locker mit unterzubekommen sein.

      Na dann mal los mit Multitasting der 3. Generation.
      Ich bin raus.
      Gruß
    • Hi elekronix00,

      Ein schnelles Googlen brachte heraus das dein Drucker ein Prusa i3 Clon sein muss.

      Such mal nach 3d Print Pause oder so was.

      Mein Drucker hat (Wanhao Duplicator 4S), meines Wissens nach, einen Anschluss auf der Platine wo man einen Pausentaster nachrüsten kann.
      Ich hab das aber nie gemacht und den auch nie aufgeschraubt.
      Soweit ich weis kann man bei manchen Druckern einen Pausentaster irgendwo anschließen.
      Wenn der dann gedrückt wird wird das Programm unterbrochen.
      Bei mir müsste ich den aber, soweit ich weiß , erst im Menü aktivieren.
      Das dürfte ohne Änderung der Firmware machbar sein.

      Vielleicht hilft dir das weiter!
      Gruß
      Counter
    • Moin,

      Ja, mein Anet A8 ist ein Prusa Clone, wie so einige 3D Drucker. Und wegen dem günstigen Preis gibt es auch so viele Besitzer dieses Druckers und dadurch auch so viele Verbesserungen und Erweiterungen. Ich habe alles Notwendige und Nützliche ausgedruckt und montiert. Auch das beliebte Rack aus den IKEA Lack Tischen habe ich bereits zusammengebaut.
      Dioe Original Firmware habe ich auch schon gewechselt und nun Skynet V.2.3.2 laufen. Damit kann man dann das standard 20 x 4 LCD gegen ein GLCD 128 x 64 austauschen und hat durch die Firmware auch noch andere Einstellungsmöglichkeiten, die einen besseren Druck bieten. Als nächstes werde ich mich dem autobed leveling für das Druckbett widmen, einen kapazitven Sensor habe ich schon geordert. Auch hier müssen dann in der Skynet Firmware nur ein paar kleine Anpassungen vorgenommen werden. Wird alles über die Arduino Oberfläche gemacht, eine Anleitung liegt der Firmware bei. Geplant ist dann als Nächstes der Wechsel des Original Anet-Boards gegen ein RAMPS 1.4 Board. Fazit: man muss bei diesem Bausatz Anet A8 nachträglich noch etwas Zeit investieren und einige verbessern, kommt dann aber auch in den Genuss eines 3D Druckers, der vom Ausdruck her einem Modell in der Preisklasse von 1000 Euro in nichts nachsteht. Zudem sehe ich beim Selberbauen auch noch einen positiven Lerneffekt.

      Muss mal demnächst ein paar Bilder von meinem Werk hier einstellen.

      Gruß, Michael
    • elektronix00 schrieb:

      Z. B. die Filamentüberwachung. Die könnte man doch über eine Art Gabellichtschranke aufbauen. ist das filament alle oder ein Bruch, so wird das ausgewertet und der Drucker wird abgeschaltet.
      Weil es hier rein passt, nehm ich mal diesen Thread. Inzwischen hab ich ja schon einiges an Übung. Sketchup hab ich weitestgehend unter Kontrolle, man muss nur wissen, wie das Programm "tickt". Cura arbeitet vorbildlich, ich jedenfalls hab derzeit keine unerfüllten Wünsche bei Cura.

      Filamentüberwachung hab ich an meinem Drucker dran, aber damit ist es nicht getan. Zunächst einmal hat sich im Betrieb die Begrenzungsmutter vom Rollenhalter gelöst (hinterher weiß man, dass die ganz fest angezogen werden möchte). Die Rolle ist daraufhin Richtung Fußboden, aus dem Extrudervorschub raus, aber im Filamentsensor noch drinnen geblieben. Dann läuft das Teil trotz Filamentsensor munter weiter.
      Kürzlich dann hat sich das Filament auf der Rolle verharkt. Der Extrudervorschub hat das Filament angeschliffen und nichts mehr nachgezogen, weil der Durchmesser nicht mehr stimmte. Der Vorschub lief, die Filamentkontrolle meldete "Material vorhanden" (war ja auch) aber außer heißer Luft ist nichts mehr passiert.

      Also muss wohl eine Filamentkontrolle her, die nicht nur das Vorhandensein des Filaments überwacht, sondern auch prüft, ob tatsächlich ein Vorschub stattfindet, wenn der Vorschub arbeitet. Dazu könnte man auf das Ende der Extrudermotorwelle ein Segmentrad montieren, mit dem die Vorschubbewegung überwacht wird und zusätzlich eine kleine Gummiwalze über das Filament laufen lassen mit welcher der Filamentvorschub überwacht wird.
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.