Einfaches Kapazitäts-Prüfgerät für Bleiakkus

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    • Einfaches Kapazitäts-Prüfgerät für Bleiakkus

      Hallo Bastler,
      in meinem Womo ist als Wohnraumakku ein Bleiakku verbaut. Ca. 80 Ah, meine ich mich zu erinnern und nachdem wir das Womo ca. 9 Jahre haben, ist der auch mindestens so alt. Mich würde jetzt seine tatsächliche Kapazität interessieren und plane ein einfaches Prüfgerät dafür zu bauen. Das besteht aus einem Entladewiderstand für ca. 4A und einem Kontroller, der den tatsächlichen Entladestrom misst, die Zeit des Stromflusses (alle Minute) und die Entladeschlussspannung kontrolliert, die Entladung abschaltet und die Entnommene Arbeit über LCD anzeigt. Zum Strommessen will ich einen vorhandenen I-U-Wandler

      allegromicro.com/~/media/files…ets/acs712-datasheet.ashx (5A-Typ) verwenden.
      Jetzt stellt sich mir die Frage, brauch ich eine bessere Referenzspannungsquelle als einen Lm317, der den Wandler mitversorgt und Uref für die Akkuspannungsmessung darstellt, oder ist das ausreichend genau? Den Kontroller würde ich über einen eigenen Regler separat versorgen.
      Raum für Notizen

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    • Baust du mir auch einen :D
      Wollte sowas noch fürn Kumpel bauen, der hat 4 Bleibatterien im wechsel für seine Rindviecher. Da interessiert einmal die kapazität, dann im Winter (wenn die Damen und Herren im Stall gastieren) auch ab und an die Batterien ent/beladung damit die akkus wach bleiben. Um es spannend zu halten wird das mit nem 20A Lader erledigt, also nix mit Klingeldraht...
      Hab dafür aber INA219 boards bestellt, da spar ich mir Referenz und Wandlung. Die ACS hab ich auch hier, aber irgendwie ists mir volldigital lieber. Umgeschaltet wirds mit relais werden.

      Ein ordentlicher 5V stabi sollte aber auch für den ACS ausreichend sein, da gibts ja genauere als den 7805

      Tobias
    • Der arbeitet mit einem shunt. Der ACS geht ja über Magnetfeld und ist so schon anschlussfertig. Find' ich jetzt schöner zum Basteln. LM317 hätt' ich im Haus und mit einem Trimmer könnte ich den auf 5V hin drehen. Den Minutentakt würde ich von einer RTC nehmen, sowas kastet ja fast nix mehr und ist auch im Hause vorrätig. Kleines LCD auch und ein passendes Relais zum Entladestrom schalten auch. Ist jetzt nur die Frage, ob ich für die Referenz was besseres brauch.

      Schraubbaer schrieb:

      Baust du mir auch einen
      Eine Platine kannst du dann gerne haben.
      Raum für Notizen

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    • Ich hab' halt gedacht. Gut, noch mal gedacht, es wird sich die Betriebsspannung am Kontroller mit dem LM317 nicht so wild ändern. Die hat zwar Einfluß auf den Ausgang des ACS (0A=VCC/2) aber die mV/A scheint es nicht zu beeinflussen. Also werd' ich nur die 5V abgleichbar machen und fertig.
      Raum für Notizen

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    • ftelektro schrieb:

      Für was willste noch eine Referenzspannung,der Atmega hat ja schon verschiedene ADC-Referenzspannungen.
      sehe ich auch so.
      Der Hersteller des LM317 schreibt zwar von 0,01% Line Regulation, aber wenn du mit nem Poti da dran gehst, ist das alles hinfällig ;)

      ti.com/lit/ds/symlink/lm317.pdf



      Cable schrieb:

      wenn es genauer werden soll nehme ich immer gerne den TL431.
      ja, das wäre ein guter Kandidat


      Gruß, Michael
    • Cable schrieb:

      gerne den TL431
      hab' ich nicht.

      Michael schrieb:

      wenn du mit nem Poti da dran gehst, ist das alles hinfällig
      gut, ich lass das poti weg und nehme 1% Festwiderstände. Dann messe ich die Spannung mit einem möglichst genauen Voltmeter und setze den Wert als Konstante in das Programm ein. Dann ist doch das alles nicht sooo schlecht. (Ich kann das Ergebnis, was irgendwann mal angezeigt wird, sowieso nicht überprüfen :S )
      Raum für Notizen

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    • tschoeatsch schrieb:

      gut, ich lass das poti weg und nehme 1% Festwiderstände. Dann messe ich die Spannung mit einem möglichst genauen Voltmeter und setze den Wert als Konstante in das Programm ein. Dann ist doch das alles nicht sooo schlecht. (Ich kann das Ergebnis, was irgendwann mal angezeigt wird, sowieso nicht überprüfen )
      Dein ACS712 hat eine Ausgangsspannung von 1,5 bis 3,5 Volt.
      Der LM317 braucht eine Mindest-Differenz zwischen Eingang und Ausgang, ich weiß nicht, ob du mit 5V Versorgung auf die 3,5V kommst, und wenn, dann ist das höchst Grenzwertig.
      Was spricht denn dagegen, die interne AVR-Referenz zu nehmen? Must du halt den Ausgang des ACS712 über einen Spannungsteiler abgreifen.
    • Michael schrieb:

      tschoeatsch schrieb:

      gut, ich lass das poti weg und nehme 1% Festwiderstände. Dann messe ich die Spannung mit einem möglichst genauen Voltmeter und setze den Wert als Konstante in das Programm ein. Dann ist doch das alles nicht sooo schlecht. (Ich kann das Ergebnis, was irgendwann mal angezeigt wird, sowieso nicht überprüfen )
      Dein ACS712 hat eine Ausgangsspannung von 1,5 bis 3,5 Volt.Der LM317 braucht eine Mindest-Differenz zwischen Eingang und Ausgang, ich weiß nicht, ob du mit 5V Versorgung auf die 3,5V kommst, und wenn, dann ist das höchst Grenzwertig.
      Was spricht denn dagegen, die interne AVR-Referenz zu nehmen? Must du halt den Ausgang des ACS712 über einen Spannungsteiler abgreifen.
      Wie kommst du darauf? Der ACS712 -5 hat 0,185V pro 1 Ampere.Bei 4A wären das 0,740 Volt.
      Der ACS712-20 hat 0,1Volt pro Ampere,also 0,4Volt bei 4Ampere.
      Bedenke die Akkuspannung ändert sich beim entladen.Spannungsteiler mit Festwiderständen für 14Volt berechnen.Mit Konstante
      würde ich nicht arbeiten.
      Ein Ansatz:
      Die Milliamperestunden die pro Sekunde addiert werden müssen (genauer gesagt Milliamperesekunden) errechnen sich aus der Formel I (Strom in mA) / 60 / 60. Bei einem Entladestrom von 1000mA würden also pro Sekunde 0,277 mA entnommen.
    • Der ACS geht auch für Wechselstrom, deshalb fängt die Gleichstrommessung bei VCC/2 an (0A) und steigt (oder fällt, je nach Polung) pro A mit 185mV. Da spielt eben die Versorgungsspannung mit (bei diesem offset). Ich habe aber keine Beeinflussung der Steigung mit der Versorgungsspannung gefunden. Für die Messung der Akkuspannung brauch ich halt eine Referenz und die wäre dann die gemessene Ausgangsspannung (das wäre die Konstante) des Lm317. Und der speist sich aus dem Prüfling oder durch ein separates NT.
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    • Mein vorhandener ACS-Typ kann 5A messen, dafür hätte ich ca. 2,5V zur Verfügung, wenn ich dessen Ausgang mit einem Op verstärke. Ist dazu im Datenblatt ein Beispiel drin. Ich könnte Faktor 2 wählen. Dann hätte ich folgende Konstellation: messen der Akkuspannung über Spannungsteiler und vergleichen mit der (extern vorher) gemessenen VCC. Strommessung durch Berechnung der Spannungsdifferenz zwischen 0A ( gemessen beim Einschalten, ohne Entladestrom) und der Messung während der Entladung mal Faktor y. Faktor y wird bei einem Eichvorgang ermittelt, der durch einen jumper ausgelöst wird, dazu messen bei 0A, messen bei exakt 4A (extern gemessen und eingestellt) und errechnen des faktors y (abspeichern im eram). Das könnte doch für eine hinreichend genaue Kapazitätsmessung passen, oder?
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    • 9,6V Entladeschlussspannung? Ich hab' was von 10,8V gelesen, zB. de.m.wikipedia.org/wiki/Bleiakkumulator
      da schreiben die: Bleiakkumulatoren sollten nicht tiefentladen (Zellenspannungen unter 1,8 V) werden, da dies den Akkumulator unbrauchbar machen kann.
      Raum für Notizen

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    • Na ja, lieber ftelektro, der Link ist eine private Werbeseite und nicht gerade als Referenz zu gebrauchen.
      "Fluxkompensator", "Fluxkompensationszeit"... ich enthalte mich mal eines Kommentares dazu :D
      Entladung über einen "konstanten Widerstand" -> genauer ist die Entladung über eine Konstantstromsenke, da mit Entladewiderstand bei zunehmender Entladung(sinkende Spannung) der Entladestrom sinkt.
      Viele Grüße ins Erzgebirge ;)
      Chris