Leiterplatten drucken

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    • Hat aus der Fraktion der "Selbstbelichter" vielleicht jemand einen Tipp, wie man mit vertretbarem Aufwand halbwegs gut geschwärzte Platinenfilme drucken kann? Ich verwende hierfür einen normlen Laserdrucker und dafür geeignete Transparent-Folien, allerdings lässt die Deckkraft stark nach, wenn die Flächen größer werden. So schöne Masseflächen wie bei den PCBs von dg8ngj bekomme ich nie hin :(

      Der einzige mir bekannte Profi-Drucker (von dem man 100% deckende Folien in 2 Tagen für kleines Geld bekam), hat seine Druckerei leider geschlossen, so dass jezt wieder DIY angesagt ist...
    • Einzeller wrote:

      Hat aus der Fraktion der "Selbstbelichter" vielleicht jemand einen Tipp, wie man mit vertretbarem Aufwand halbwegs gut geschwärzte Platinenfilme drucken kann? Ich verwende hierfür einen normlen Laserdrucker und dafür geeignete Transparent-Folien, allerdings lässt die Deckkraft stark nach, wenn die Flächen größer werden. So schöne Masseflächen wie bei den PCBs von dg8ngj bekomme ich nie hin :(

      Der einzige mir bekannte Profi-Drucker (von dem man 100% deckende Folien in 2 Tagen für kleines Geld bekam), hat seine Druckerei leider geschlossen, so dass jezt wieder DIY angesagt ist...
      Cannon pixma Drucker mit cmy und 2xk, also 5 Patronen auf Overhead Folien für Tintenstrahldrucker. Wichtig: tief schwarz drucken. Deckt super für Belichtungszwecke und ist preislich vertretbar. Ich habe übrigens immer mit preiswerten Noname Patronen gedruckt.
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.
    • Musst du mal im Forum suchen, hatten wir schonmal. Ich nutze Avery 3941 folien auf nem Hp Laserjet 3005, die Folien werden auch nicht komplett lichtdicht, brauchen sie auch nicht mit dem richtigen Platinenmaterial. Normale klare Laserfolien hatten (selbst die orginal HP) bei mir nie richtig funktioniert.
      Material für mich nur Bungart, die belichtet man 60-90 sekunden. Die Rademacher sind billiger, da belichtet man aber auch germ mal 8-10 minuten bis sich überhaupt was tut. Da brauchts dann sehr gut geschwärzte Vorlagen sonst wirds nix..frag mich mal woher ich das weiss , war sehr viel lehrgeld bis ich alles raus hatte

      Gibt auch nen beitrag von mir mit den Photoresist aus China und damit Platinen selber beschichten und Entwickeln. Ergebnis genauso gut wie Bungard so man beim Beschichten nicht geschlampt hat, z. B. Fusseln unterm Resist. Ist halt immer recht viel Aufwand, mach ich nur bei übergrösse oder Resteverwertung. Musst dafür aber dann negativfolien drucken.
      Selber beschichten mit dem zeug aus der Dose von Kontak Chemie? Das eindeutig eine fehlinvestition in zeit und Geld.
      Die toner transfer methode und dann aufbügeln? Hab ich nie hinbekommem, mitm Edding aufgemalte Bahnen waren da besser a_15_a5ddcf85

      Tobias
    • @ceperiga:

      An einen Tintenstahler hätte ich gar nicht gedacht, weil ich immer davon ausgegangen bin, dass Laser-Drucke "hochwertiger" sind... aber die Idee mit schwarz UND Farben mehr Deckung herauszuholen, leuchtet ein. Ich habe im Freundeskreis sogar jemanden mit einem Pixma-Drucker, da probiere ich das mal aus.

      @Schraubbaer:
      Das mit den selbstbeschichteten Platinen habe ich vor langer Zeit auch mal gemacht (als das Taschengeld nicht für hochwertige Platinen gereicht hat) - aber das war irgendwie nur was für´s grobe... nicht nur wegen der unvermeidlichen Fusseln, sondern auch wegen der trotz allem immer etwas ungleichmäßigen Lackschicht. Und das trocknen im Ofen (das war zumindest damals so) war auch nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig.

      Jetzt gibt´s bei mir auch nur noch Bungard. Das Problem ist halt, dass ich mich auf die 60-90 Sekunden nicht immer verlassen möchte, wenn das Material schon etwas älter ist. Und ich verwende immer wieder mal Reste, die schon ein jahr bei mir rumfliegen. Mit einem 100% deckenden Print war das immer kein Problem, oderdentllich lange zu belichten...
    • ich hab schon fast 10 jahre alte Bungards benutzt, an sich kein unterschied feststellbar ausser das irgendwann der Kleber rückstände hinterlässt, meist am Rand. Kannst du die Deckung bei deinem Laserdrucker hochstellen? Bei HP ist 3 der Standardwert, 5 hoch (benutz ich für layouts) und 1 ist eco. Druckerkartuschen nur orginal, fremdtoner taugen nix ( hab 16 jahre Drucker repariert ;) )
      Und probier mal die matte avery Folie. Pigmentierte tinte ist natürlich auch super so man den Drucker schon hat. Wird oft auch als uv feste tinte beschrieben

      Tobias
    • Mit normalen Tintenstrahldruckern habe ich das auch nicht geschafft, aber die Pixmadrucker bringen Ergebnisse wie ein Reprofilm, auch bei Masseflächen. Wichtig ist aber im ausgebenden Programm das das tiefschwarz gedruckt wird. Wenn der Druck noch durchscheinend ist, stimmt die Einstellung noch nicht. Das nur als Tipp.

      Achso, höchste Druckqualität und Druck auf Fotopapier (glossy) und Farbdruck, nicht schwarz weiß, damit alle Patronen drucken.
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.
    • Amatronik wrote:

      Nun, der Mensch lernt nie aus :)
      Ich bin etwas neugierig geworden, obwohl ich davon bereits gehört habe.
      Gibt es in KiCAD die Möglichkeit, ein Projekt zu prüfen? Ich denke da an Überlappungen von Gehäusen, nicht oder falsch
      angeschlossene Leiterbahnen, weil beispielsweise die Signalzuweisung nicht stimmt (Kurzsschluss), schief verlegt Leiterbahnen,
      Einhaltung von Mindestdurchmessern und -bohrungen, nicht platzierte Bauteile des Stromlaufplanes, etc.
      Allein die visuelle Prüfung der realisierten Anschlüsse im Editor ist zwar bei dem LED-Beispiel noch praktikabel, aber
      bei größeren Projekten?
      Ja, gibt es alles, Du kannst es auch einstellen. wie empfindlich das Programm auf einige Sachen reagieren soll.

      Lass meine Platine meist bei aisler.net/ fertigen, für KiCad gibt es auch ein passendes Plugin um die Daten direkt nach aisler zu transferieren.
    • ceperiga wrote:

      Mit normalen Tintenstrahldruckern habe ich das auch nicht geschafft, aber die Pixmadrucker bringen Ergebnisse wie ein Reprofilm, auch bei Masseflächen. Wichtig ist aber im ausgebenden Programm das das tiefschwarz gedruckt wird. Wenn der Druck noch durchscheinend ist, stimmt die Einstellung noch nicht. Das nur als Tipp.

      Achso, höchste Druckqualität und Druck auf Fotopapier (glossy) und Farbdruck, nicht schwarz weiß, damit alle Patronen drucken.

      Guten Tag liebe Bastelfreunde,
      Alles korrekt, wie ceperiga schreibt.
      ich benutze wie man sehen kann, ich hatte Platinen am 9. November 2022 Fotos eingestellt, es waren einfache aber es geht auch dichter, also sehr dünne Linien.
      Der Drucker ist bisher ein Canon Pixma gewesen und neuerdings geht auch der Epson mit Tanks. Ich kann es nicht lassen, so zu arbeiten, da ich von der Idee in Eagel und bis zum Bestücken unter Umständen 2 Stunden brauch und nicht warten will und muss wie heut bei der kleinen Platine im Anhang. .
      Das Ätzgerät von Reichelt hatte ich schon umgebaut, siehe Projekt und es liefert bei korrekter Belichtung und mit Folien ein akzeptables
      Produkt. Die Folie, welche sehr gute Negative liefert, ist von Avery Zweckform Overhead für Inkjet 2502.
      Weiterhin viel Spass beim Programmieren und mit dem damit verbundenen Basteln
      MfG Klaus
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