ACI Interrupt verhält sich willkürlich (BLDC BEMF mit Komparator)

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    • Also ich bin ja noch nicht fertig, arbeite mich schritt für schritt zurück zur Ausgangslage.
      Aber.... Alle 3 Tinys funzen noch. Es lag tatsächlich am MUX. Undefinierter Zustand scheinbar, wie du geschrieben hast.
      Jetzt versuche ich den MUX wieder in Betrieb zu nehmen und immer umzuschalten. Das muss ich aber von Anfang an machen, sonst ist der Erste schon undefiniert.
    • Es sollte doch bei jedem int eine der beiden if..then abgearbeitet werden. Setze doch mal im int nur ein flag, also nicht den toggelnden Ausgang verwenden, sondern nur trigger=1. Und dann in den if.. den trigger zurück setzen mit trigger=0.
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    • Jetzt bist du wieder auf dem Stand von post 1, mit der Verbesserung, dass der Eingang von ac ordentlich verschaltet wird.
      Wie ist das jetzt mit dem triggern? Die eingeschaltete Phase zieht den Magnet vom Rotor an. In der Zeit wird doch der andere Pol von der Stelle der jetzt ausgeschalteten Phase weggezogen, es wird eine Spannung induziert, die der Betriebsspannung entgegengesetzt ist. Der Eingangspin wird low und kleiner als der Vergleichspin, der Ausgang vom Komparator wird high. Soll mit dieser steigenden Flanke ein int ausgelöst werden, was die Phasen umpolt oder erst wenn die Induktion wieder abklingt und der komparator auf low schaltet?
      Der int darf dann nur mit einer Flanke ausgelöst werden und nicht beim toggeln.
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    • Hallo Bastlbeda,
      was ich feststellen muss: Microchip hat diese AppNode nicht übernommen. Das wird wohl einen Grund haben. Dort gibt es nur Applikationen zu 3-phasen BLDC mit PIC16 oder dsPIC. Die AVR440 behandelt auch nur Lüftermotoren, also "Motörchen", du willst aber einen etwas stärkeren Motor ansteuern, wie ich deinen Ausführungen entnehme. Da sind Welten dazwischen. Und von wegen "Patent angemeldet"....hat sich wohl doch nicht durchgesetzt. Besser wäre es du stattest den Motor mit einem Positionsgeber (Hall-Sensor) aus... ist einfacher zu händeln.
    • oscar wrote:

      Microchip hat diese AppNode nicht übernommen. Das wird wohl einen Grund haben.
      Kann aber nicht heißen, dass es nicht funktioniert!

      Vielleicht sollte @Bastlbeda einfach seinen aktuellen Code nochmal rein stellen und vielleicht auch ein Bild von dem Motor und dem Versuchsaufbau.
      Mittlerweile weiß ja keiner mehr, was er wie ansteuert.

      Im Übrigen sehe ich auch Differenzen zwischen seinem Schaltbild und dem in der Applikations-Note (Seite 9).
    • Ja, mach ich heut Abend.... wenn ich wieder aus der Arbeit zurück bin.

      Ich will übrigens nicht die AVR440 nachbauen, das war nur eine Hilfe zum Verständnis.
      Normalerweise ist es wohl das größere Problem, einen 2-phasigen Motor anlaufen zu lassen. Das gelingt mir ja.
      Ansonsten gibt es doch massenhaft sensorlose Steuerungen auch für Motoren größerer Leistung.

      Ich möchte jetzt auch nicht aufgeben. Ich bin doch schon kurz davor. Er läuft an und der int bringt ja schon 2 LEDs abwechselnd zum blinken. Jetzt muss ich das mit der Phasenansteuerung noch richtig hin bekommen.
    • @Bastlbeda hast du ein 2-Kanaloszi, mit dem du beim Hochlaufen die Spannung am gate und die Spannung am drain aufzeichnen kannst? Wenn die schreiben, beim Nulldurchgang ist die Phase umzuschalten, welcher Spannung entspricht das am drain, wäre das halbe Motorbetriebsspannung gegenüber gnd?
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    • Bastlbeda wrote:

      Ich möchte jetzt auch nicht aufgeben.
      :thumbup:

      Vielleicht noch was: Wäre vielleicht besser du ersetzt die MOSFETS IRLIZ44N durch spannungsfestere Typen wie z.B. IRLI540N (können bis 100V ab), 55V bei deinen sind bei 12V und geschalteten Induktivitäten vielleicht etwas knapp. Du solltest außerdem den Drainstrom überwachen (Shunt-Widerstand in den Source-Kreis einfügen) damit beim Erreichen des max. zulässigen Stromes die Ansteuerung gestoppt werden kann, schont die MOSFETS.

      The post was edited 2 times, last by oscar ().

    • Von einem fet. Wenn der schaltet, liegt drain auf gnd, wenn der sperrt liegt drain auf Vmot. Aber da ist ja noch keine Induktion im Spiel. So, wie ich die Diagramme der appnote lese, ist die EMF Spannung ja auch mal negativ. Bedeutet das, dass dann Vmot 'ausgelöscht' wird, also bei gesperrtem fet auch 0V am drain anliegt? Es wird ja von gnd aus gemessen. Wenn dem so wäre, dann wäre der Nulldurchgang der EMF eben bei halber Vmot. Dann müssten die Spannungsteiler angepasst werden. Oder hab' ich das ganze noch nicht verstanden?
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