Modellbahn Geschwindigkeit messen!

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    • Wenn ich im Modell Längen messe, zB den Lichtschrankenabstand, dann ist der in Wirklichkeit bei Spur N 160mal so groß, also multipliziere ich das Modellmaß mit dem Maßstab. Fertig. Messe ich die Länge der Modelllok, dann ist die in echt 160x größer. Da brauch ich keine weiteren Seiten, das ist so.
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      Der Maßstab bezieht (wie der Wortstamm schon sagt) sich nur auf die Körperliche Größe, nicht auf die Zeit. Eigentlich ganz einfach. Das sich 0,06354 km/h schlecht vorstellen lassen ist klar.

      Aber niemand wird abgehalten zu sagen: 63,54 m/h = 6354 cm/h. Oder aus der „Stunde“ Sekunden zu machen, also 1,765 cm/s.
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      veryoldman schrieb:

      Das macht die ganze Sache aber auch nicht einfacher!
      Was ist jetzt noch das Problem. Ich dachte, du willst einen Geschwindigkeitsmesser bauen, um deine Anlage so einzustellen, dass die Loks realitätsnahe Geschwindigkeiten fahren. Dann ist es doch sinnvoll, die Geschwindigkeit auch so anzeigen zu lassen, wie sie in der Realität wären. Das wäre aus meiner Sicht dann Angaben in km/h und eben auch mit Berücksichtigung des Maßstabs.
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      ich versuche es nochmal mit allen Einheiten sauber aufzuschreiben.
      Der jeweilige Messwert in ms der Lichtschranke muss im Programmfluss der Berechnung zugeführt werden und ist im Beispiel als Vorgabe Beispielhaft eingetragen.


      BASCOM-Quellcode

      1. Const Spur_H0 = 87
      2. Const Spur_N = 160
      3. ' LLS = Länge Lichtschranke in mm
      4. Const LLS = 100 'mm
      5. ' ZLS = Messzeit Lichtschranke in ms
      6. Dim ZLS as word
      7. 'Vorgabewert
      8. ZLS = 5665 'ms
      9. ' Echtwerte Modell
      10. Dim MM_MS as double
      11. ' Echtwerte Original
      12. Dim KM_H as double
      13. MM_MS = LLS / ZLS
      14. ' 100 mm
      15. ' ------- = 0.01765225 mm/ms
      16. ' 5665 ms
      17. KM_H = MM_MS * Spur_N ' 2.824360106 mm/ms = 2.824360106 m/s
      18. ' 0.01765225 mm * 160
      19. ' ------------------- = 2.824360106 mm/ms
      20. ' ms
      21. KM_H = KM_H * 3.6 ' 10.1664 km/h
      22. ' Erweitern in zwei Schritten
      23. ' erweitern auf mm pro Stunde
      24. ' 2.824360106 mm * 3,600,000 ms
      25. ' ----------------------------- = 10167696.38 mm/h
      26. ' ms
      27. ' Umrechnung mm/h in km/h
      28. ' 10167696.38 mm
      29. ' ---------------------- = 10.1664 km/h
      30. ' 1,000,000 mm * h
      31. ' Erweitern in einem Schritt
      32. ' erweitern km/h
      33. ' 2.824360106 mm 3,600,000 2.824360106 * 3.6 km
      34. ' -------------- * --------- = -------------------- = 10.1664 km/h
      35. ' ms 1,000,000 h
      Alles anzeigen
      Ich hoffe, damit ist Tschoeatsch einverstanden.

      Edit: Schreibfehler Spur_HO in Spur_N korrigiert
      Code first, think later - Natural programmer :D
    • Neu

      six1 schrieb:

      ' 0.01765225 mm * 160 (H0)
      Naja, fast. Wird wohl ein Flüchtigkeitsfehler sein, richtig wäre 160 (N)
      Die Zeile 27 ist da etwas kryptischer, weil nur ein Ergebnis da steht, aber keine Zahlen, wie es zu diesem Ergebnis kommt.
      Aber gut, der Wille zählt ja auch was und ich bin ja manchmal auch etwas schwer verständlich.
      Raum für Notizen

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      Hallo,

      da gibt es aber noch was oder soll das so sein?

      KM_H = MM_MS * Spur_H0 ' 2.824360106 mm/ms = 2.824360106 m/s

      Tscoeatsch, bei dem ganzen Herumgerechne hab ich gestern mal versucht die Gedanken ins Programm zu bringen! Was soll ich sagen, es ist mir nicht gelungen! Es scheiterte immer am Einbringen der Formel. Ich hab keinerlei Idee wie und wo die Umrechnung und Berechnung stattfinden soll.
      Wenn ich die gemessene Zeit und die daraus erfolgende Geschwindigkeit in die Realität sprich 1:1 hochrechne um dann wieder in 1:160 herunter zu rechnen um die Modellgeschwindigkeit anzuzeigen, wird das Ganze schon sehr komplex!
      Sag mir aber bitte mal, warum gehst Du bei der Const Faktor_n = 1000000 eben von dieser Zahl aus? 1.000.000 = eine Million mm = 1 Km oder ? Eben an dieser Zahl scheitere ich jedes Mal. :?:

      Gruß
      Klaus
    • Neu

      Es ist doch eigentlich so Easy:

      Wenn du die Strecke s (in mm) durch die gemessene Zeit t (in ms) teilst, bekommst du die Geschwindigkeit v
      in Meter pro Sekunde.

      Um das in km / h umzurechnen einfach mit 3.6 multiplizieren.

      Das ist die Geschwindigkeit, die dein Zug tatsächlich auf deinem Modell-Gleis fährt.

      Möchtest du nun wissen, wie schnell der Zug ich Realgröße, also der richtige Zug, wäre,
      dann die Geschwindigkeit noch mit dem Maßstab M multiplizieren.

      Die Formel:

      Quellcode

      1. s [mm] * 3,6 * M
      2. v [km/h] = -------------------
      3. t [ms]
      Ist doch nicht schwer, oder?
      Kaum macht man es richtig - und schon geht's!
    • Neu

      veryoldman schrieb:

      Sag mir aber bitte mal, warum gehst Du bei der Const Faktor_n = 1000000 eben von dieser Zahl aus? 1.000.000 = eine Million mm = 1 Km oder ? Eben an dieser Zahl scheitere ich jedes Mal.

      Du gibst in obigen Beispielen den Abstand der Sensoren (als den Weg) in mm (Millimeter) an und die Zeit (Messzeit durch die Lichtschranke) in ms (Millisekunden)

      Du willst aber nach der Erstellung des Weg-Zeit Verhältnisses nicht wissen, wieviele mm pro ms zurückgelegt wurden, sondern die km pro h.

      mm -> km ist Faktor 1.000.000
      ms -> h ist Faktor 3.600.000
      Code first, think later - Natural programmer :D
    • Neu

      V_Modell (in km/h) =L (in mm) / Zeit (in ms) x 3,6
      V_echt (in km/h) = L (in mm) / Zeit (in ms) x 3,6 x Maßstab

      Für die Modellgeschwindigkeit ist halt km/h von der Zahl her recht abstrakt, ich fände da mm/s irgendwie vorstellbarer. Dann wäre die Formel
      V_Modell (in mm/s) =L (in mm) / Zeit (in ms) x 1000
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    • Neu

      Hallo,
      nur mm/s kann ich nicht in die Decoder eingeben! Bei der Programmierung der Decoder nutze ich ein PC Programm (Roco/Fleischmann), welches die eingegebenen Werte (Km/h) in CV Werte umsetzt und anschließend in den Decoder schiebt! So kann man halt verhindern, dass man so eine Rennsemmel auf der Anlage hat, die bei Unachtsamkeit aus der Kurve fliegt und das nach Möglichkeit an einer Stelle, die man nicht ohne großen Aufwand erreicht.
      Gruß
      Klaus
    • Neu

      Ok, das wusste ich nicht, ich hab' mit digitalen Steuerungen nix zu tun gehabt. Hast du jetzt alles beieinander, was du brauchst, oder gibt es noch Fragen?
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    • Neu

      Hallo tschoeatsch,

      man kann nicht alles wissen, sonst wäre man eine Enzyklopädie und stände verstaubt im Bücherregal! ;)
      Ihr habt jetzt jede Menge geschrieben und auch sehr konstruktiv bei meinem Problem geholfen, dafür danke erstmal! Das jetzt in das Programm zu integrieren muss ich jetzt versuchen! Fragen habe ich noch jede Menge im Bezug auf die Timer und deren Berechnung.

      Klaus