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    • darasol wrote:

      Aber nicht aus 30cm entfernung oder?
      Wie geschrieben mach ich das mit einem der gebräuchlichen Platinenbelichter. Die anderen Verfahren haben mich viel Zeit gekostet und die Ergebnisse waren nicht gleichbleibend gut. Ich kann aber nachvollziehen, dass nicht jeder sich ein solches Gerät anschafft, da das ja auch seinen Preis hat.
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.
    • ceperiga wrote:

      So lange Belichtungszeiten kenne ich auch nicht
      Ich kenne solch lange Belichtungszeiten durchaus.

      Da spielen viele Faktoren rein. Bloß weil man eine durchsichtige Overhad-Folie hat, bedeutet das ja nicht, dass der UV-Anteil auch ungehindert durch kann.
      • Jedes Material Zwischen Lampe und Fotolack absorbiert UV-Licht, auch die Glasplatte.
      • Hinzukommt, dass der ankommende UV-Anteil quadratisch mit der Entfernung Lampe --> Fotolack abnimmt.
      • Die UV-Quelle hat auch nicht unbedingt die optimale Wellenlänge, auf die der Fotolack reagiert.
      Da kommen in ungünstigen Konstellationen gerne mal 15 Minuten Belichtungszeit zusammen. Das muss man mit einem Belichtungstest ermitteln.

      Ich verwende auch das Nagellack-Harte UV-Licht wie @monkey aus Post #20. Habe gute Erfahrungen damit gemacht.
      Den Boden kann man rausziehen und das Gerät auf einen Belichtungsrahmen (gab's mal bei Conrad für 30.-) legen.
      Hier den Nachfolger: Belichtungsrahmen.
      Abstand UV-Quelle zur Platine nur wenige cm.

      Das Teil hat einen Timer mit fest eingestellter Zeit (120s). Damit belichte ich 2x dem eingebauten Timer (Mein Timer läuft 3 Minuten, habe es eben nachgemessen). Das funktioniert gut.

      Vorzugsweise lasse ich Platinen aber herstellen, da ich meist doppelseitige brauche und ich auch gerne Fotolack und Servicedruck haben möchte.
      Das macht man zu hause dann nicht mehr.
      Kaum macht man es richtig - und schon geht's!

      The post was edited 5 times, last by Mitch64 ().

    • Mitch64 wrote:

      Da kommen in ungünstigen Konstellationen gerne mal 15 Minuten Belichtungszeit zusammen.
      Eben deshalb bin ich dann auf Komponenten umgeschwenkt, die für den Zweck vorgesehen sind und bei denen die technischen Parameter aufeinander abgestimmt sind.

      Mitch64 wrote:

      Vorzugsweise lasse ich Platinen aber herstellen, da ich meist doppelseitige brauche und ich auch gerne Fotolack und Servicedruck haben möchte.
      Das macht man zu hause dann nicht mehr.
      Genau dies ist inzwischen auch mein Weg. Dauert zwar etwas länger, ist aber auch sehr praktisch. Für Prototypen, oder wenn es mal schnell gehen muss, werde ich mich bei Gelegenheit mal mit der Isolationsfräsmethode befassen. Schon alleine das Bohren der Löcher bei geätzten Platinen ist mir früher mal leichter gefallen. ;(
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.
    • Ich hab 20 Jahre erfahrung mit verfummelten Platinen, kann daher einschätzen was schief läuft:
      1.Die Platine muss muss zulange belichtet werden, da kommt dann teilweise schon zuviel UV durch den Druck durch. Also muss die Platine näher an die Röhren ran (2-3cm) was aber im fall des Bräuners heisst die Röhren sitzen zuweit auseinander.
      Benutzt du den Bräuner nur dafür= Schlachten und umbauen. Mein Belichter war mal nen Bräuner: Erfahrungsbericht Platinenbelichtung mit Trockenfilm
      2. Die Röhren brauchen Betriebstemperatur, erstmal 10-15 Minuten laufen lassen, dann gleich belichten solange die Röhren noch warm sind.
      3.Versuch Zweckform Druckvorlagenfolie 9431, die nimmt den Toner besser auf als jede Overheadfolie. Die ist jeden cent wert, sollte auch bei Tintendrucken funktionieren, bei Tinte ist aber Pigmentierte (aka UV fest)Tinten besser als die normale Farbstoffbasierte (aka Dye). Viele Canon drucker haben 2 schwarz Patronen, da ist die eine dann die Pigmentierte.


      Tobias
    • Also nichts gegen Averyfolien, die sind sicherlich top. Mit Canon Pixma Druckern, die mit den 5 Patronen klappt das auch mit normaler Overheadfolie, die Drucker sind dafür excellent geeignet, fast wie Reprofilm, nur nass darf da nichts werden. Bei anderen Druckern hilft vielleicht die Spezialfolie. Mit 4 Patronendruckern hatte ich da keinen Erfolg. Ich drucke sogar mit Nonamepatronen ohne Qualitätsverlust.
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.
    • Ich hab eben nochmal nachgeschaut, die Avery Folien sind ja anscheinend echt nur für Laser gedacht. Ich kenn das zeug halt für Tintengeräte eher aus dem Professionellen Bereich, aber wer von uns Braucht schon 0,6m x 38m von dem Zeug (ausser man repariert die Dinger und muss sie Kalibrieren), vom Preis der Rolle reden wir mal lieber gar nicht ;(
      Ich hab halt nur Laser, meine Tintenerfahrung mit den "grossen Kloppern" hat bei mir ne Klein-Tintenspitzer abneigung erzeugt, für das A0 Gerät fehlt halt der Platz :D
      Wenn Tinte würd ich mich an die Empfehlung von Christian halten.

      Tobias
    • Ich arbeite ebenfalls mit den Avery 2503 Overhead-Folien. Mit meinem HP Photosmart 7520 muss ich allerdings nach dem Trocknen noch einmal drüberdrucken!
      Dann ist das wirklich Lichtdicht. Habe auch einen alten umgebauten Bräuner mit 4 UV-Lampen die nur einen Abstand zueinander von etwa 1 cm haben. Der obere Teil ist von einem ausgedienten A4 Scanner.
      Die Lampen haben alle etwa 3 cm Abstand von der Scanner-Glasplatte. Bungard Material mit 120 Sekunden Belichtungszeit (Lampen vorgewärmt) funktioniert wunderbar.
    • michl wrote:

      hallo,
      meine Erfahrung mit dem Bedrucken der Folien ist, dass nur mit Originaltinte gute Ergebnisse erzielt werden. Bei allen anderen waren die Drucke nicht dicht genug.
      michl
      Ich kaufe schon seit Jahren keine Originaltinte mehr. Ein Komplettsatz kostet mehr als ein neuer Drucker. Schwierigkeiten hatte ich auch bei wechselnden Lieferanten bislang keine. Vielleicht liegt es an den Druckeinstellungen. Schwarz ist nicht gleich Schwarz. Bei den meisten Programmen setzte ich die Farbwerte für den Ausdruck selber und verwende nicht das vordefinierte Schwarz. Das voreingestellte Schwarz ist auch bei mir nicht lichtdicht. Wenn ich die CMYK- Werte manuell setze verbessert sich das enorm.
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.
    • Mitch64 wrote:

      Stimmt. Gerade bei Tintenspuckern gibts da unterscheide. Die einen haben Pikmente in der Tinte, die decken dann auch gut, die anderen nicht.
      Das mit den Prigmenten hatte ich ja schon mal angesprochen und nein, ich bekomme kein Geld von Cannon :) . Ohne Pigmenttinte geht es meines Wissens nicht Die ist, soweit ich weiß in einem seperaten Tintenbehälter. heißt neben Cyan, Magenta und Gelb gibt es zwei schwarze Patronen. Mein Tintenstrahldrucker mit 4 Patronen kann keine Folien vernünftig bedrucken, bei dem anderen geht das wie hier gepostet: Frontplattengestaltung problemlos tiefschwarz.
      Die von mir verwendeten Patronen kosteten so zwischen 2- 3 Euro das Stück z. B. bei druckerzubehör.de
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.