DMX-Steuerung für Scheinwerfer

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    • six1 schrieb:

      Jede für den Mensch sichtbare Farbe ist in dem additiven Farbraum durch RGB darstellbar.
      das ost leider ein Trugschluss. Frag mal einen Grafiker oder vergleich einfach mal das Weiß verschiedener RGB Quellen.

      Mitch64 schrieb:

      Beim Fernsehen vermisse ich auch keine Farben.
      das Hirn mischt den Rest aus der Erfahrung dazu. Deswegen sind die Farben aber trotzdem nicht da.

      Ich hatte extra die Wiki-Seite verlinkt und auf das Farbdreieck verwiesen.
    • Farben oder das Farbensehen ist ein sehr komplexes Thema und man muss generell zwischen der substraktiven Farbmischung (CMYK bzw eigentlich nur Cyan, Magenta und Yellow), also beispielsweise der Farbmischung bei Druckern und der additiven Farbmischung des Lichts (RGB) unterscheiden. Physikalisch lassen sich aus den nur 3 Grundfarben im jeweiligen System alle sichtbaren Farbtöne darstellen, Für den Menschen sind cirka 5 Millionen Farbnuancen unterscheidbar.
      Das war ein ausführliches Thema während meiner Facharbeiterausbildung und ich könnte Euch auch erklären, warum Postautos zwar gelb erscheinen, aber eigentlich lila sind.
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.
    • ...eben Christian.
      Mag sein, dass mein Wissen veraltet ist, aber ich bleibe dabei: die additive Mischung bietet für das menschliche Auge alles, was möglich ist. (da bin ich mir zu 99,99% sicher)
      Anders sieht es beim Druck aus, weshalb dort auch andere Farbräume verwendet werden, um die Farben "richtig" darzustellen.
      Code first, think later - Natural programmer :D
    • Ist das nicht einfach der Unterschied zwischen Theorie und Praxis? In der Theorie hat zB rot nur eine Wellenlänge, in der Praxis einen Wellenlängenbereich, mal in der einen, mal in die andere Richtung hin verschoben? Und somit auch Unzulänglichkeiten in der Farbmischung?
      Raum für Notizen

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    • Nicht nur im Fernsehen, sondern auch anderswo. Die Grünen sind übrigens die Roten und umgekehrt (siehe unten)

      Ein Körper absorbiert die Lichtwellen seiner eigenen Farbe und reflektiert die übrigen Lichtwellen. Was wir mit dem Auge wahrnehmen ist die Summe der reflektierten Farbwellen. In unserem Auge werden diese aufgenommen und im Gehirn zu der entsprechenden Mischfarbe zusammengesetzt.

      Weißes Licht besteht aus allen drei Grundfarben des Lichts (additive Farbmischung) Rot, Blau und Grün. Treffen diese drei Farben als weißes Licht gemeinsam auf einen weißen Körper, so werden alle Strahlen absorbiert und keine Lichtwellen reflektiert. Da nichts reflektiert wird, treffen in unserem Auge keine Strahlen ein, das Gehirn interpretiert das als schwarz.

      Ein schwarzer Körper reflektiert alle Lichtwellen, da er nichts absorbiert. Die Lichtwellen aller Farben treffen auf unser Auge, wir sehen Weiß.

      Bei "bunten" Farben sehen wir diese vereinfacht gesehen in ihrer Komplementärfarbe, weil immer die Farben reflektiert werden, die nicht absorbiert werden. Die Komplementärfarbe von gelb ist lila, somit erfassen wir ein lilafarbenes Auto als gelb. Feuerwehrautos sind folglich grün.

      Ist doch eine logische Erklärung :) .Ob die jetzt wissenschaftlich belegt werden kann, entzieht sich meiner Kenntnis. In der Schule würde damit sicherlich jeder Schüler vor die Tür gesetzt :D . Ich erinnere mich aber genau daran dies so in der Berufsschule vermittelt bekommen zu haben.

      Dazu passen würde, dass schwarze (schwarz aussehende) Autos sich im Sonnenlicht stärker erwärmen als weiße Autos, da diese ja aufgrund ihrer eigentlich weißen Farbe alle Lichtwellen absorbieren.
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.
    • tschoeatsch schrieb:

      Und somit auch Unzulänglichkeiten in der Farbmischung?
      nicht bei der Mischung aber wenn es weiß wird. Deswegen kann man RGB Stripes nicht als richtige Beleuchtung gebrauchen. Man kommt sich vor wie in einem Schwarz/weiß Film. Es gibt zwar Farben aber die sind "irgendwie falsch". Es würde dann gehen wenn alle Farbtöne schnell genug durchfahren würden - ob das mal jemand versucht hat?
    • ceperiga schrieb:

      Weißes Licht besteht aus allen drei Grundfarben des Lichts (additive Farbmischung) Rot, Blau und Grün. Treffen diese drei Farben als weißes Licht gemeinsam auf einen weißen Körper, so werden alle Strahlen absorbiert und keine Lichtwellen reflektiert. Da nichts reflektiert wird, treffen in unserem Auge keine Strahlen ein, das Gehirn interpretiert das als schwarz.
      Ich glaube du verwechselst reflektieren mit absorbieren.

      Ich habe gelernt, dass weißes Sonnenlicht (R,G,B) zum B. auf ein Blatt einer Pfanze trifft. Diese absorbiert das Licht bis auf grün. deshalb sind Blätter grün. Weil grün als einzige Farbe reflektiert wird.

      Schwarz reflektiert kein licht, deshalb kommt kein Licht am Auge an. daher sehen wir nichts - eben schwarz.
      Schwarz ist übrigens keine Farbe.

      Und eine Weiße Fläche reflektiert so gut wie das ganze Licht, was auf die Fläche trifft.
      Ist das auftreffende Licht weiß, so wird auch weiß reflektiert. Wir sehen dann weis. Und wenn weis alles Licht absorbieren würde, warum müssen wir dann die Augen zukneifen, wenn die Sonne drauf knallt?

      Ich weiß nicht, wo du das her hast.
      (ich meine du hast es ja gesagt)

      Aber wo steht das im Internet? Wikipedia? Steht das auf irgend einer seriösen Seite?

      Übrigens, wenn ein Schwarzer Körper kein Licht absorbiert, wieso wird der dann heißer in der Sonne als ein weißer Körper? - Weil er Energie aufnimmt, die er dann als Wärme wieder abgibt.

      Ich glaube du solltest nochmal deine Schulbücher nachschlagen.

      Übrigens, um die Farbe weis mit RGB zu zu erhalten, darf man nicht von jeder Grundfarbe die gleiche Helligkeit nehmen.

      Als Fernsehtechniker weiß man, dass Weis aus 30% Rot, 11% Blau und 59% aus Grün besteht.
      Man kann sehr wohl weis mischen, aber auf die richtige Mischung kommt es an. Daher gibts bei Fernseher auch einen sogenannten Weißabgleich - heute vielleicht nicht mehr, weil alles digital ist.

      Die Werte habe ich aus meinem Buch Fachkenntnisse Elektrotechnik.
      Da steht auch drin, dass alle Farben mit den 3 Primärfarben gemischt werden können.

      Ich werde zum Beweis gleich noch Fotos einstellen.Buch.JPGFarbmischung.JPGGewinnung_Weis.JPG

      Siehe in Bild Farbmischung roter Rasten oben rechts.
      Und Zusammensetzung von Weiß (entspricht dem Y-Signal) in Bild Gewinnung-Weiß oben links Diagramm.

      Quelle ist mein Fachkundebuch aus der Lehrzeit.

      Noch ein kleiner Nachtrag.
      Wer jetzt versucht mit RGB-LED's weis hinzubekommen mit obigen %-Werten, der wird enttäuscht sein. Denn das hängt von der ausgesendeten Lichtenergie ab. Ich kann mit vorstellen, dass LED's bei gleicher Energieeintragung unterschiedlich hell sind. Daher wird man mit den %-Werten etwas spielen müssen.
      Kaum macht man es richtig - und schon geht's!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mitch64 ()

    • @Mitch64 meinst du nicht, diese Prozentanteile der Farben kommen vom Phosphor, der mehr oder weniger gut diese Farben aussendet? Ich würde jetzt wieder sagen, das ist die Praxis, die halt zur Theorie nur hinreichend ist. In der Theorie sind's halt 100% von jeder Farbe.
      Raum für Notizen

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    • Es geht ja jetzt nicht um die Farbanteile um Weiß bei TV zu bekommen.
      Klar kann das einen unterschied machen ob ich led oder einen Elektronenstrahl nehme.

      Aber das Prinzip bleibt das gleiche. Ich habe ja gesagt, dass bei LED's eine Rote mit 50%Pwm vielleicht nicht die gleiche Lichtmenge abgibt, wie eine blaue bei 50% PWM.

      Da muss man die Mischung korrigieren.

      Ich habe es eigentlich nur angeführt, damit dann nicht behauptet wird: Rot sind 15% oder Grün 55%. In der Art.

      Es geht ga um die Farbmischung allgemein - die Additive natürlich in dem Fall.
      Kaum macht man es richtig - und schon geht's!
    • ceperiga schrieb:

      reffen diese drei Farben als weißes Licht gemeinsam auf einen weißen Körper, so werden alle Strahlen absorbiert und keine Lichtwellen reflektiert. Da nichts reflektiert wird, treffen in unserem Auge keine Strahlen ein, das Gehirn interpretiert das als schwarz.

      Ein schwarzer Körper reflektiert alle Lichtwellen, da er nichts absorbiert. Die Lichtwellen aller Farben treffen auf unser Auge, wir sehen Weiß.
      Jetzt hast du dich vertan Christian...

      Wird das gesamte Spektrum reflektiert, nehmen wir es als weiß und warm wahr, der reflektierende Körper bleibt eher kalt.

      Absorbiert ein Körper das Licht, erwärmt er sich und wir sehen nichts.

      Also ist ein nicht reflektierender Körper für uns schwarz
      ein reflektierender Körper weiß (auf das Gesamtspektrum bezogen)
      Code first, think later - Natural programmer :D
    • Ein bissel was ist da schon dran was Michael schreibt - und ebenso Tschoeatsch: Die Theorie ist das eine und die verbaute LED (oder früher die Farbpigmente beim Röhren-TV) das andere, denn z.B. viele RGB-Streifen werden heute als RGBW gebaut - eben weil der Farbraum asymmetrisch ausgebildet ist und das erreichbare Weiß nicht mehr hell genug wäre...
      Eine meiner Ex-Arbeitgeber hat Röhren-TV gebaut und eines der Themen waren die Leuchtstoffe für den Schirm.
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    • Hallo alle zusammen,
      um nach dieser Farbdiskussion mal wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen, einen kurzen Stausbericht.
      Die Lieferung des neuen Sendemoduls ist für Mi, 13. Feb - Fr, 15. Mrz angekündigt.
      Der kabelgebundene Betrieb wurde an diesem Wochenende bei einer Veranstaltung über 5 Std. Dauerbetieb problemlos absolviert. :thumbsup:
      Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.

      Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
    • Hallo Leute,
      die neuen Module sind überraschend gestern schon eingetroffen.
      Nachdem ich ein neues Modul eingebaut hatte, funktionierte erst einmal – Gar nichts!
      Die Fehlersuche hat als Ergebnis gebracht, daß die Ursachen manchmal doch recht diffizil sind.
      Ich hätte das alte Modul gar nicht ausfräsen müssen, sondern nur gleich genauer prüfen sollen. a_45_132ca9f5 a_71_f9c57bbe a_67_e210de67 a_67_e210de67

      Doch der Reihe nach.

      Fehler 1:
      Meßtechnisch war am Anschluß des Wifi-Moduls der Hauptplatine alles i.O..
      Die Schaltung wurde exakt vom Steckbrett übernommen, wo sie einwandfrei funktioniert hat.
      Vcc vorhanden und die Masse wurde geschaltet.
      Die Ursache war der Vorwiderstand für den Transistor, der das Modul einschaltet.
      Im Testaufbau war ein 10k für den 2N2222 verbaut.
      Bei der fertigen Platine habe ich dann neue Bauteile verwendet, damit ich ggf. am Steckbrett nachprüfen konnte.
      Die Exemplarstreuung hat dann offensichtlich dazu geführt, daß der Transistor nicht mehr weit genug im Sättigungsbereich war.
      Dadurch wird der Spannungsabfall über CE des Transistors so hoch, daß die Versorgungsspannung für das Modul zu gering wird.
      Ich habe dann den Widerstand gegen einen 1k getauscht und dann funktionierte auch das Einschalten des Moduls bei geöffnetem Gehäuse.

      Fehler 2:
      Er trat nach dem Zusammenschrauben der Gehäuseteile auf.
      Im Test am Steckbrett hatte sich ergeben, daß für eine einwandfreie Funktion die Masse des Moduls geschaltet werden muss.
      Die Gehäuseoberschale, an der die Antenne verschraubt war, hatte keine Masseverbindung zur Steuerplatine.
      Die Gehäuseunterseite über die Stromversorgungsbuchse aber schon.
      Durch das Zusammenschrauben des Gehäuses hat das Modul über das Antennenkabel eine 2. Masseverbindung bekommen, war sofort eingeschaltet und ließ sich nicht ausschalten.
      Die Masse am Verbindungskabel zur Antenne zu unterbrechen, war auf Grund der geringen Größe des Anschlußsteckers schlicht nicht möglich.
      Um diese zusätzliche Verbindung dennoch zu trennen, habe ich zunächst das Befestigungsloch etwas erweitert.
      Das Gewinde der Antenne wurde im unteren, nicht benötigten Teil mit etwas Klebeband umwickelt.
      Aus Styrol wurde eine zusätzliche Unterlegscheibe angefertigt und zwischen Antenne und Gehäuse eingefügt.
      Dadurch hat der Antennenfuß nun keine elektrische Verbindung mehr zur Oberschale und es funktioniert endlich ALLES, wie es gedacht war.

      UFF – Endlich fertig !!!!!

      Hier nun zum Anschluß noch das korrigierte Abschlußdokument.

      DMX-Controller Beschreibung.pdf
      Man ist niemals zu alt, um Neues zu lernen.

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