Fragen zu Netzteil Stromversorgung Bau Kauf Spannung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Fragen zu Netzteil Stromversorgung Bau Kauf Spannung

      Hallo,
      mal eine Frage nebenbei.
      Was nehmt Ihr als Stromversorgung? Mobile Sachen denke ich mal Batterie.
      Aber ich denke an die festen Sachen.

      Baut ihr die Netzteile selber?? Kauft Ohr die ?
      Wenn ja eher Schaltnetzteil oder Steckernetzteil usw??
      Umgebaute PC Netzteil?

      Was nehmt Ihr da?
      5V oder 3,3 braucht ja der AVR. Dann eher 9 oder 12V und per 7805 oder Stepdown runter auf die 5V oder anders?
      Ich denke ist ja immer ein Verlust da. Der in Wärme umgewandelt wird.

      Sorry für die Dummen Fragen.
      Danke
    • Das Einfachste ist sicher der USB-Anschluss des PCs.
      Bei den meisten Arduinos reicht das schon.

      Ansonsten kommt es auf die Anwendung an.

      In der Nähe einer Steckdose und bei höherem Strombedarf ist ein Netzteil sinnvoller als Batterien.

      Steckernetzteile, 5V, 1A gibt es für 5-10 Euro überall und die Teile sind elektrisch gesehen erstmal sicherer als selbstgebautes.
    • Bei mir darf es des öfteren mal etwas mehr sein, da ich die Controllersteuerung meistens in einen Schaltschrank einbaue und neben den 5 Volt auch 12 und 24 Volt benötige. Ich habe dafür unterschiedliche Schaltnetzteile, meist open frame, die alle drei Spannungen mit mehreren Ampere liefern können. Gab es vor einiger Zeit günstig bei Pollin als Restposten.
      Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem wieder haben.
    • Hallo
      Wie immer will ich euch nicht im unklaren lassen warum die Frage kommt.
      In meinem Projekt kommen auch 12V Lüfter vor. DAher auch die Temperatur Ausgabe um die zu steuern.
      Und da ich ungern 2 Netzteile einbauen wollte eben die Überlegung was ich nehme.


      djmsc schrieb:

      Also ich nehme gerne Steckernetzteile von alten Mobiltelefonen (Handys), die sind für die meisten Projekte ausreichend und die hat man eh zur Genüge rum liegen.
      Gute Idee. Aber die Biligen gehen da oft in die Knie runter auf 4V unter last hatte ich schon oft.


      ceperiga schrieb:

      Gab es vor einiger Zeit günstig bei Pollin als Restposten.
      Mist doch da öfters Nachsehen auch im Newsletter.

      Michael schrieb:

      Steckernetzteile, 5V, 1A gibt es für 5-10 Euro überall und die Teile sind elektrisch gesehen erstmal sicherer als selbstgebautes.
      Das auf jeden Fall. Werde wohl ein paar holen für andere Projekte.
    • Wobei diese modernen Taktnetzteile für Handys eine kleine Eigenart aufweisen (zumindest einige verschiedene die mir unter die Finger kamen, und alle werden ja doch nicht defekt sein :D )
      Mir fiel das nämlich das erste mal an einem meiner Spielautomaten auf der eine Metalltür besitzt.
      Wenn man über diese darüber streicht, verspürt man manchmal ein ganz leichtes "kribbeln" an den Fingern.
      Bei diesem Gerät ist die Tür schon immer konstruktionsbedingt mit dem Minuspol der Stromversorgung verbunden weil dieser für an der Tür angebrachten Lampenfassungen benötigt wird.
      Als besonders interessant hat sich gezeigt, dass wenn man die Tür mit der Schutzerde verbindet, die Elektronik zu "spinnen" beginnt 8o .
      Daraufhin habe ich das ganze mit einem Profimessgerät (Duspol digital) nach geprüft und musste mit erstaunen feststellen, dass auch das ein oder andere auch neues Handyladegerät dieses Verhalten zeigt.
      Das Messgerät zeigt übrigens eine Berührungsspannung von ca. 6Vac 50Hz an.
      Ich gehe mal davon aus, dass diese kleinen Netzteile keine echte galvanische Trennung aufweisen und damit dieser Effekt erklärbar sein wird.
    • Zitronenfalter schrieb:

      Ich gehe mal davon aus, dass diese kleinen Netzteile keine echte galvanische Trennung aufweisen und damit dieser Effekt erklärbar sein wird.
      nein, der Effekt kommt von den sogenannten X-Kondensatoren.
      de.wikipedia.org/wiki/Entst%C3%B6rkondensator


      djmsc schrieb:

      7805 und 12V passt dann doch nicht so ganz
      was passt daran nicht? 12V braucht er als Versorgung für die Lüfter, da kann er sich die 5V daraus maschen.


      Lordcyber schrieb:

      Da ja eh ein Arduino meine Grundlage ist kann ich die 12V da direkt anlegen. Der hat den ja schon ONBOARD.
      Vorsicht, schau nochmal, ob der das wirklich verträgt. Da iat ein winziger Chip drauf, der dabei ziemlich warm werden dürfte.
    • Udo01 schrieb:

      djmsc schrieb:

      und dazu passt der 7805 nicht wirklich. Aber wenn man die 12V zur Verfügung hat dann schon
      Um die Verlustleistung des 7805 zu verringern einfach 3 - 4 Dioden in reihe davor schalten.
      Wobei sich die maximal 5-6W Pd einfacher am 7805 abführen lassen, einfacher einen 2,2Ohm Widerstand mit 2W Belastbarkeit an den Eingang, kommt halt drauf an wie der 5V Regler belastet wird
    • Ich hab' mal günstige 7805er gekauft, die normalerweise 1A locker vertragen. Meine hatten aber Dosenblech als Kühlfahne, also eher billig als günstig. Die wurden im Leerlauf schon warn, bisschen was dran, dann knalle heiß. Ich verwende jetzt gerne stepdown aus dem Winzsortiment. Nicht teurer als ein 7805 der guten Qualität, sogar kleiner, weil der Kühlkörper weg fällt und die sind auch montagefreundlich, da deren Platine unten glatt sind und man kann die direkt auf die eigene Platine aufsetzen.
      Raum für Notizen

      -----------------------------------------------------------------------------------------------------

      -----------------------------------------------------------------------------------------------------
    • Wage mal meine Erfahrungen kund zu tun.

      Auf die guten alten 7805(bei Ue bis 14 Volt) konnte man sich noch verlassen, wenn die Kondensatoren optimal und sehr nah an IC angeschlossen wurden. Bis maximal 0,5 A auch noch kein Kühlkörper nötig. Sollte ein 7805 im Leerlauf warm werden ist die Beschaltung (Kondensatoren)falsch er schwingt.
      Vorteil ist auch das die IC Kurzschlussfest sind und bei Übertemperatur abschalten.
      Die kleinen Platinen- Schaltnetzteile haben ein guten Wirkungsgrat aber Achtung viele senden üble Störungen.
      Seit Jahren nutze ich USB- Steckernetzteil und wenn 3,3 Volt benötigt, wie erwähnt, 2 Dioden in Reihe am Ausgang(hatte noch nie Probleme damit denn etwas Strom fließt ja immer)
      Aber wie so das Leben ist ausgerechnet bei ein Projekt für Dritte ein Problem.

      Ab hier lesen wen Erfahrung interessiert. Ist keine akademische Abhandlung ehr ein Hilfeersuchen.
      Sachverhalt:
      Bei einer Steuerung mit AVR und Displayanzeige kam es im letzten Projekt zu Anzeigeausfällen(erstmals ein negativ Display mit interner –24 Volt Erzeugung verwendet). Diese Displays scheinen sehr Spannungsempfindlich zu sein(sehr schmucke Anzeige aber keine Typenbezeichnung egal)
      Energieversorgung wie immer mit USB- Steckernetzteil(sind klein und preiswert)
      Nach langer Fehlersuche ermittelt das bei 4,27 Volt Betriebsspannung das Display ausfällt.
      Kommt selten vor das alle Relais der gemeinsamen Energieversorgung gleichzeitig anziehen dann fließt ein gesamt Strom von 415 mA. Der Rest funktioniert noch.
      Ich war der Meinung ein Netzteil mit der Angabe 5 Volt/1A sollte doch bei diesen Strom nicht so ein Spannungsabfall haben. Na ja dann ein 5 Volt/2A Steckernetzteil angeschlossen oh noch übler.

      Test:
      Nun mal 11 verschiedene Netzteile getestet.

      Die teuren Markengeräte(1A) Leerlauf 5,35 Volt
      bei 100 mA 4, 85 Volt
      bei 250 mA 4, 45 Volt
      bei 500 mA 3, 85 Volt
      bei 900 mA 3, 15 Volt

      Die Importgeräte(1A/2A) Leerlauf 5,50/5,70 Volt
      bei 100 mA 5,10/ 5,20Volt
      bei 250 mA 4,50/ 4,60Volt
      bei 500 mA 4, 00/4,10 Volt
      bei 900 mA 3, 00 /3,20Volt

      Na klar hängt es auch vom Anschluss-Gerät ab aber alle getestete Netzteile wurden nur mit ohmscher Last geprüft. Das die Leerlaufspannung auch etwas höher ist kann daran liegen das Messgerät hat 10M Eingangswiederstand. Also kaum Stromfluss.

      Nun das gelesen:
      Die Spannung, mit der USB- Gerätebetrieben werden ist mit einer Spannung von 5 Volt angegeben. Natürlich gibt es leichte Schwankungen. In den USB- Spezifikationen findet ich eine Toleranz von 4,75 bis 5,25 Volt. Größere Schwankungen sind aber nicht vorgesehen und können zu schweren Schäden an den Geräten führen. Ab USB 2.0 darf die Spannung nicht unter 4,75 Volt bis 500mA Stromfluss fallen. Ab USB 3.0 bis 900mA. Bei USB C sogar bis 3000mA. Somit muss laut Spezifikationen auch ein USB- Netzteil bei maximaler Stromentnahme(wie angegeben) den Spannungsbereich einhalten.

      Mach ich bei den technischen Angaben ein Denkfehler oder ist die Stromangaben(Last) der Netzteile falsch?
      Die Stromangabe ist doch nicht nur ein Peak Wert oder?

      Mein Fazit:
      Nur bedingt als Spannungsversorgung ohne Akku als Puffer in Entgeräte nutzbar. Die Zuverlässigkeit als Ladegerät wurde nicht getestet.

      Richtig teuer wurde es als ich meine Digitalkamera mit Originalnetzteil verbunden habe um zu messen ein Akku AA entfernt. Spannung schlagartig auf 8,9 Volt und Kamera futsch. Netzteil mit 100 Ohm belastet und siehe da Spannung 5,12 Volt und mit 10 Ohm immer noch 4,58 Volt

      Bitte an Admin’s, sollte ich Thema verfehlt haben dann sofort löschen um eine unsachliche Diskussion zu vermeiden wenn nicht danke an alle für fachliche Aufklärung.
      Gruß
    • fredred schrieb:

      7805(bei Ue bis 14 Volt)
      Ich hatte da lange einen im Lkw bei knapp 30V - ohne Probleme. :) Der Nachfolge stepdown ist abgeraucht, der nächste brauchte schon neue Kondesatoren ;( .
      Diese Steckernetzteilchen scheinen jedes ein Experimental-Prototyp zu sein. Die Typenschilder sind leider nur als grobe Vermutung zu betrachten. Da hilft nur messen was es wirklich tut. Und wenns einen Tag unter Kurzschluß und einen weiteren unter Vollast überlebt, könnte
      man den Mut aufbringen es bei einem Dritten zu montieren.

      fredred schrieb:

      Aber wie so das Leben ist ausgerechnet bei ein Projekt für Dritte ein Problem.
      Normal- da testet man wochenlang son Kerlchen bis aufs Blut. Kaum soll es beim Kunden ruhig vor sich hin werkeln tuts seltsam a_217_27b18bee

      Eigendlich traurig das man bei einem Usb Netzteil nicht davon ausgehen darf das es Usb konform ist ähnlich wie bei Kalbsleberwurst. a_224_a22645d4
      Trotz allen können sie nützlich sein: ich hab hier eins das mit seinen 8,6V eine Steuerung versorgt die 12V Relais betätigt. Es quietscht immer ärmlich wenn kein Relais angezogen ist - aber jetzt schon im 3. Jahr