2 OLEDs parallel betreiben

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    • @ichbinsmoin
      Irgendwie hast Du völlig falsche Vorstellungen. EMV-Tests, Störstrahlungsmessung, Störungssicherheit etc. sind keine Bastlerprojekte oder Nebenerwerb für kleine "Krauterfirmen". Das ist eher Wissenschaft auf hohem Niveau und kostet schnell größere 5-stellige Beträge. Und diese Kosten bezahlt üblicherweise der Auftraggeber der Tests und zum Schluß natürlich der Kunde mit dem Endpreis.

      Wir wollen Dir hier keine Angst machen, aber die Entwicklung von Steuerungen die in Industrieanlagen zum Einsatz kommen ist einfach kein "so mal nebenbei" Projekt. Das braucht schon viel praktische Erfahrung und letztendlich auch eine gute Haftpflichtversicherung, denn wenn was Schief geht dann wirds meist Teuer.

      Und noch ein guter Rat auch was Arbeiten für Freunde, Verwandte und Bekannte betrifft:
      Jeder hat eine andere Interessenlage,
      - der Auftraggeber will möglichst Viel bei möglichst keinen Kosten,
      - der Auftragnehmer will möglichst wenig Arbeit bei hohem Ertrag
      (dabei kann der Ertrag auch nur ein tolles Projekt, muß nicht immer Geld, sein)

      Deshalb ist es immer Gut im "Geschäftsleben" klar zwischen AG und AN zu unterscheiden und dass auch nicht durch emotionale Bindungen aufzuweichen. Das geht regelmäßig daneben.

      Gruß Harald
      (einer der schon seit 40 Jahren im Berufsleben steht) :)
      Wem ich nicht ausdrücklich widerspreche, der darf das bis auf Widerruf als "Gefällt mir" verstehen.
    • hasta schrieb:

      Irgendwie hast Du völlig falsche Vorstellungen.
      mag sein, aber deshalb bin ich ich ja auch hier im Forum und stelle Fragen.
      Aber mal ganz nebenbei: Was weißt Du schon von meinen Vorstellungen?

      hasta schrieb:

      Das ist eher Wissenschaft auf hohem Niveau und kostet schnell größere 5-stellige Beträge.
      oohh...eeeecht? Das schüchtert mich jetzt arg ein. Wissenschaft!!!... ui ui ui... teuer!!!....ui ui ui. Schade, Ich bin so klein, arm und doof. Ein Hoch auf die Wissenschaft!

      hasta schrieb:

      Und diese Kosten bezahlt üblicherweise der Auftraggeber der Tests und zum Schluß natürlich der Kunde mit dem Endpreis.
      echt??? Das sind ja bahnbrechende, marktwirtschaftliche Erkenntnisse. Ich dachte immer: Frau Sony entwickelt da was und verkauft das an Endkunden, abzüglich Entwicklungskosten, denn da bleibt Frau Sony immer drauf sitzen.

      hasta schrieb:

      Wir wollen Dir hier keine Angst machen
      wer ist "wir" ? Hast Du Dich mit allen Thread-Teilnehmern beraten und DAS ist jetzt die Meinung aller? und was hat das mit 'Angst' zu tun? Keiner hat hier Angst- weder ich noch mein Freund- noch ...ich weiß nicht wer.
      Hier ist einfach nur ein Typ (Ich), der einem Freund was gebastelt hat. Dafür bekommt der Typ (ICH) die Materialkosten erstattet und eine anerkennende Geste obendrauf. Keine Rede von Serienreife, Vermarktung, Zulassung
      oder Haftung. Das ist kein Geschäft sondern ein Geschenk und einem geschenkten Gaul...

      hasta schrieb:

      - der Auftraggeber will möglichst Viel bei möglichst keinen Kosten,
      - der Auftragnehmer will möglichst wenig Arbeit bei hohem Ertrag
      ist ja der Wahnsinn- immer diese Interessenkonflikte...endlich zeigt mal einer die Zusammenhänge auf! Ich war ja so naiv...

      hasta schrieb:

      (dabei kann der Ertrag auch nur ein tolles Projekt, muß nicht immer Geld, sein)

      möönsch...menno...ich dachte das Projekt wäre ein guter deal für mich. Hmmm...mal überschlagen..seit 11/17 damit zugange...eines im Sinn...Stimmt: Ich komme auf einen Stundenlohn von unter einem Euro!

      hasta schrieb:

      Deshalb ist es immer Gut im "Geschäftsleben" klar zwischen AG und AN zu unterscheiden
      schon wieder so einer... Mensch Harald...das sind Sprüche aus dem Küchenkalender (an Deine Enkeln gerichtet). Wem willst Du da die Welt erklären? Alles, was ich hier bisher von Dir (fachlich) gelesen habe, hat Hand und Fuß, aber diesen Post hats nun wirklich nicht gebraucht. Ich fühle mich auch nicht angegriffen oder beleidigt sondern muß grinsen, während ich das hier schreibe, denn eines muss einem klar sein: DAS hier (Elektronik/Forum/Bascom) macht weniger als ein Milliardstel des Lebens da draußen aus und das sage ICH, der seit 27 Jahren im Vertriebsaußendienst ist. Es ist daher immer so eine heikle Sache mit:" Juhu, ich kenne mich in einem Mirocosmos aus und erkläre jetzt allen, wie das Leben auch sonst so funktionierrt!" Da ist etwas Demut stehts ein guter Begleiter ;)

      Liebe Grüße Lars
    • @ichbinsmoin

      Also ich fühle mich auch nicht angegriffen. Ist halt ein Forum wo Meinungen ausgetauscht werden, und da hat mancher eine andere Meinung. Sei`s drum. Aber manche Deiner Fragen machten nicht den Eindruck als wenn Du diese Sache so richtig durchdacht hast und ein paar Andere hier scheinen das auch so zu sehen.

      Aber gut. Da Du Bescheid weisst bin ich jetzt raus.

      Gruß Harald
      Wem ich nicht ausdrücklich widerspreche, der darf das bis auf Widerruf als "Gefällt mir" verstehen.
    • hasta schrieb:

      Aber gut. Da Du Bescheid weisst bin ich jetzt raus.
      das ist ein sehr souveräner Umgang mit meiner "Kritik" und ich respektiere das. Nochmal:
      Ich lege großen Wert auf Deine fachliche Meinung und würde mich freuen, wenn Du auch in Zukunft Deinen willkommenen Senf zu meinen Problemstellungen geben würdest. Sehr gerne sogar.
      Ich erinnere mich auch dunkel an eine kleine Kontroverse mit MICHAEL. Die ist aber ad acta gelegt. Seine Tipps/Ratschläge waren zwar nicht immer 'liebevoll/angemessen' formuliert, aber
      fachlich bezogen ist er eine 'Granate' und hat zumindestens bei meinen Problemen immer- und zwar immer(!) richtig gelegen- auch wenns mir nicht gefallen hat...
      Also Harald: Ich lege großen Wert auf Deine zukünftigen Ratschläge. Sie sind sehr willkommen!
    • Nachtrag 9.7.18:
      Die Signale eines Drehencoders über I2C extender zu schicken, funktioniert!
      Getestet: Texas Instrumens P82B96 (P-DIP Gehäuse) Leitung Cat6, 10m Länge.
      Natürlich unter dem Vorbehalt, daß hier nur die typischen Störquellen eines Einfamilienhauses vorherrschen.
      Aber darum gings ja nicht. Es ist vielmehr die Bestätigung von Tschoeatsch' Theorie, daß der Encoder- genau wie die Display-Datenleitungen SCL/SDA- ja auch nur
      gegen Masse pulsen. Ob das alles nun in Industrieumgebung störanfällig ist, steht noch auf einem anderen Blatt.
      Die Funktion ist aber - unter den besagten Laborbedingungen- erstmal einwandfrei gegeben.
    • Limo schrieb:

      Aus langjähriger eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, daß das niemals zuverlässig funktionieren wird.
      yep. Ich habe mit den P82B96 I2C Extendern eine Woche viel experimentiert. Alle möglichen Parameter geändert, wie z. B.
      1. unterschiedliche Kabel und Kabellängen (LAN Kabel, Flachbandleitung, Microfonkabel, Coax...
      2. Alle Varianten der Pull-up Widerstände von 'ganz weglassen' bis 500 Ohm pro Signalzweig
      3. Kondensatoren zur Kabelkapasitätskompensation (schönes Wort!) vo 1 pf bis 400pf pro Signalzweig
      4. Spannungsversorgung der Extender mal 5V (wie vom Restsystem) und mal 12V
      5. TWI Übertragung von 100KHz bis 400 KHz
      Immer das gleiche Ergebnis: In den ersten Minuten funktionierts recht gut und man denkt schon " endlich hab ichs" .
      Aber nach 5- 10 Minuten frieren beide OLEDS ein oder zeigen im besten Fall Pixelfehler oder dichten zusätzliche Zahlen hinzu.
      Und DAS alles unter Laborbedingungen!!! Ich will gar nicht wissen, wie sich das unter Industriebedingungen verhalten würde...explodieren???
      Das ist alles Mist und ich bin extrem frustriert von diesem I2C Extender- Kram also Planänderung:
      UART-Übertragung. Ihr hattet es ja von Anfang an gesagt...
      Immerhin habe ich schon die RX/TX Pins vom Controller freigeschaufelt. Die stehen zur Verfügung. Allerdings steht mein Programm vom 328er
      bereits bei 91% und der Arduino nano pro hat ab 96% Progammablaufaussetzer (warum auch immer?).
      Fragen:
      Frage 1: Muss ich mich bei einem uC Programm immer auf EINE Datenübertragung festlegen oder kann ich innerhalb eines Programms mal I2C und mal UART
      Befehle entsenden/empfangen?
      Frage 2: Das Blockschaltbild ist doch so wie im Bild (Anhang) oder? Also 2 uC unterhalten sich per RS232?
      Frage 3: Ok, die symetrische Datenübertragung und Fehlerkompensation leuchtet mir ein. Ist denn nicht die Datenmenge bei der Übertragung via RS232 die selbe wie bei I2C?
      Dateien
    • Das geht freilich alles gleichzeitig. Den I2C verwendest du jetzt doch nur für Anzeigen, das geht ja dann auch nur in eine Richtung. So gesehen, ist das einfach. Etwas komplizierter erachte ich die Synchronisation der beiden Kontroller. Es gibt ja jetzt Variablen, die von beiden verändert werden können, durch die Drehgeber. Aber nur einer, der host, verarbeitet die weiter. Der slave wäre die Fernbedienung. Man könnte das vielleich so machen, das bei einer Veränderung einer Variable, die bei beiden vorhanden sein muss, derjenige, bei den die sich verändert, das dem anderen mitteilt. Der übernimmt die dann für sein Duplikat und Verarbeitet dann die Anzeige entsprechend, bzw der host passt die Ausgabe an. Dieses 'zum anderen rufen' hätte den Vorteil, dass auch mal der Angerufene fehlen kann, hier die Fb einfach abgesteckt werden kann. Die Fb müsste aber auch die Möglichkeit bekommen, alle Variablen vom host zu bekommen, wenn man sie neu ansteckt, zB.
      Eigentlich wären das dann 2 identische Geräte mit identischem Programm, nur das der eine eben die Aktionen mit der angeschlossenen hw auslöst, deine Lichterkette, oder was das war.
      Raum für Notizen

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    • Zitronenfalter schrieb:

      Wenn das nicht funktionieren würde, wäre es ja kontraproduktiv soviel verschiedene Ports am IC zur Verfügung z
      bin zwar auch Wiener, aber das habe ich jetzt nicht so ganz verstanden. Du meinst die Ports am Controller?

      Michael schrieb:

      vielleicht hilft dir das zum Einstieg:
      ok, danke. ziehe ich mir mal rein.

      tschoeatsch schrieb:

      Den I2C verwendest du jetzt doch nur für Anzeigen,
      exakt! Die beiden Drehencoder (einer in der Haupmaschine und der andere in der FB) gehen über ein 2 x um Relais direkt an INT0 und INT1

      tschoeatsch schrieb:

      Es gibt ja jetzt Variablen, die von beiden verändert werden können, durch die Drehgeber. Aber nur einer, der host, verarbeitet die weiter. Der slave wäre die Fernbedienung
      das ist exakt richtig zusammengefasst.

      tschoeatsch schrieb:

      nur das der eine eben die Aktionen mit der angeschlossenen hw auslöst,

      herrje.. da sagst Du was... Das ist dann der Nachteil, wenn in der FB AUCH ein Controller steckt. Dieser muss immer wissen, was der andere tut. Auch nach dem Einstöppseln der FB muss der FB-Controller ja auch die 'frischen' Einstellungen aus dem Eprom des Hauptcontrollers übernehmen. Das heißt der Hauptcontroller muß ein Signal bekommen, wenn die FB gerade angeschlossen wurde, um dann erstmal alle Variablen-Werte in die FB rüberzuschieben. Kann sich einer von Euch eine Lösung für die FB OHNE eigenen Controller vorstellen?
    • Einen Reset brauchst Du nicht, die FB kann sich ja anmelden und alle aktuellen Werte anfordern. Das Anmelden erfolgt im einfachsten Fall durch das Senden eines bestimmten Byte's. Beschäftige Dich mal damit, Du wirst staunen, wie einfach die Kommunikation über UART geht und auch wie schnell, da ja fast alles durch die Hardware Schnittstelle im Hintergrund läuft.
      In den Fuses noch den Platz für den (Arduino)Bootlader minimieren, dann reichts bestimmt. Das kriegen wir schon hin.
    • djmsc schrieb:

      Da wirst du wohl nicht drum herum kommen, vorallem weil du ja noch ein Display in der FB betreiben willst.
      da habe ich mich jetzt auch mit abgefunden.

      Limo schrieb:

      In den Fuses noch den Platz für den (Arduino)Bootlader minimieren
      Ah! Das war mir neu. Hab eben mal in den high fuses nachgeschaut: auf 1024 steht der Boot sector gerade. 256 stünden auch zur Auswahl...


      Limo schrieb:

      Das kriegen wir schon hin.
      sja..mit UART sehe ich da auch kein Problem. Eine Frage der Zeit, bis sogar ICH das begriffen habe. Einzig die Synchro macht mir Sorgen.
    • ichbinsmoin schrieb:


      Ah! Das war mir neu. Hab eben mal in den high fuses nachgeschaut: auf 1024 steht der Boot sector gerade. 256 stünden auch zur Auswahl...
      Das kommt darauf an, wieviel Platz der Bootloader braucht, wenn der die 1024 benötigt weil der eben so gross ist, und du die auf 256 verkürzt, wird dein Programm den Bootloader zerstören und der Chip dann nix mehr tun weil sich der beim Einschalten dort aufhängen wird wenn sein Ablauf plötzlich in dein Programm reinspringt ;) .