der Wirbel um facebook, kann mich jemand aufklären?

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    • der Wirbel um facebook, kann mich jemand aufklären?

      Ich hab' das Gedönns um facebook noch nicht so recht kapiert. Was ist jetzt das wirklich schlimme dran?
      Das facebook möglichst alle Daten sammelt ist doch wohl hinreichend bekannt, das kann nicht das Schlimme sein zumal die Daten alle freiwillig hingetragen werden.
      Das facebook Daten an Werbetreibende verkauft, generiert die Gewinne von fb, ist doch auch bekannt und das eigentliche Geschäftsmodell.
      Das Kunden von fb mehr Daten von fb abgreiften, als wohl ausgemacht und bezahlt wurde, ist das das Schlimme, oder nur, dass fb diese Daten selber gerne verkauft hätte und so ein Geschäft entging?
      Das man mit Daten gezielte Werbung macht, ist der Sinn von 'viel Datensammeln', warum ist dann Wahlkampfwerbung böse, zB. Autowerbung gut?
      Raum für Notizen

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    • das schlimme ist die Verharmlosung der Sache und die Gewöhnung der Kunden an die Aussage: Ich habe doch nichts zu verbergen.
      Hier versuchen Leute, die sich auskennen, Leute zu schützen, die das nicht tun.
      So wie du dich reinhängst, wenn ein Gauner einer Oma oder einem Kind irgendwas unanständiges verkaufen will.

      Leider wird die Mehrzahl der Leute eben mit gemeinen Tricks zur Datenfreigabe gezwungen.
      Die merken das nicht mal (sie haben ja auch nichts zu verbergen)

      Schau dir mal an, was man mit öffentlich zugänglichen Daten machen kann:


      Und wenn du jetzt noch mehr Daten hast, kannst du entsprechend mehr machen ;)
    • @tschoeatsch

      Was immer übersehen wird ist folgendes.

      Ca. 300.000 FB-User haben diese App geladen mit der die Profile erhoben wurden. Da könnte man sagen sind zwar schön blöd aber sollen die doch machen.

      Aber wie kommen die 87 Mio. Datensätze zustande?
      Das sind zum einen die FB-Kontakte dieser 300.000, könnte man immer noch sagen sind ja selber schuld wenn sie bei FB sind. Aber viel schlimmer ist, das FB auch die Adressbücher der FB-Nutzer ausschlachtet und damit auch alle die speichert, die selber gar nicht bei FB sind. Und in Adressbüchern im Rechner stehen auch genügend Daten die keinen was angehn (Anschriften, Telefonnummern, Geburtstage, Bilder, Termine etc.).

      "Das man mit Daten gezielte Werbung macht, ist der Sinn von 'viel Datensammeln', warum ist dann Wahlkampfwerbung böse, zB. Autowerbung gut?"

      Die Frage verstehe ich nicht :?: Autowerbung (um bei diesem Beispiel zu bleiben) geht an den privaten Geldbeutel, Wahlwerbung geht eventuell an das Überleben der Menschheit, wie man ja am Trampeltier und seinen treuen Vasallen erkennen kann.

      Und Werbung ist prinzipiell "Bäh" =O

      Schönen Tag noch.

      Harald (etwas verblüfft über diese Meinung)
      Wem ich nicht ausdrücklich widerspreche, der darf das bis auf Widerruf als "Gefällt mir" verstehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hasta ()

    • tschoeatsch schrieb:

      Das man mit Daten gezielte Werbung macht, ist der Sinn von 'viel Datensammeln', warum ist dann Wahlkampfwerbung böse, zB. Autowerbung gut?
      Ok, eine Meinung zu haben ist erstmal unabhängig vom Einkommen. Genauso wie eine Wahlstimme. So wird mit Geld, die die Werbung kostet, Wahlstimmen gekauft. Mehr Geld, mehr Stimmen. Die finanziell starken regieren.

      six1 schrieb:

      Ja, die ausgewerteten Daten wurden dazu benutzt, um in Wahlkämpfen "Meinungen zu steuern"
      Wo hört das dann auf? Wahlplakate sind auch schon nicht gleichmäßig verteilt.

      Ist das Schlimme, der Auslöser der Fb-Affäre, jetzt, dass man sieht, wie verknüpfte Daten im großen Stil, Meinungen und somit Politik beeinflussen? Ist das Böse dann die Meinungsmache, wäre das nicht so gelaufen, wäre alles ok?
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    • Wenn fb so übel mit den Daten umgeht, dann sollte man den like-Knopf hier auch abschalten.

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      Gibt es keine Alternativen? Liegt das nur an dem 'Daumen hoch' Zeichen oder ist das liken ansich patentiert?
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    • Aber sind wir doch mal ehrlich, FB ist doch nur einer von vielen Datensammlern. Microsoft, Google und Co sammeln ja auch jede Menge Daten und verkaufen diese.
      Der Trend wird leider immer mehr in die Richtung gehen. Wenn ich zum Beispiel Haushaltsgeräte sehe, die sich mit dem Internet verbinden müssen damit sie funktionieren, ist das für mich auch ein Datensammler der nur mein Konsumverhalten heraus finden möchte. Vernetzt zu sein bedeutet nun mal auch gläsern zu sein. Da nützen dann auch keine Gesetze mehr wenn ich als Nutzer bestätigen muss, das Daten gesammelt und weiter verwendet werden dürfen.
      Das Beste ist auf all diese Sachen zu verzichten, nur wer macht und will das schon.
      Eine Lösung habe ich nicht, aber mir gefällt Ihr Problem.
    • djmsc schrieb:

      Das Beste ist auf all diese Sachen zu verzichten
      das wird halt immer schwerer.

      djmsc schrieb:

      FB ist doch nur einer von vielen Datensammlern. Microsoft, Google und Co sammeln ja auch jede Menge Daten und verkaufen diese.
      FB scheint ja der Größte zu sein. Den hat's halt jetzt erwischt, weil mit seinen Daten Wahlstimmen generiert wurden. Die Post hat ja wohl auch Daten für solche Wahlwerbung verkauft.
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    • @tschoeatsch

      Solange die meisten Nutzer noch mit IPV4-Adressen ins Internet gehen ist die Information der IP-Adresse und der besuchten Seite noch relativ uninteressant. Bei IPV6-Adressen, die dann jedem direkt zugeordnet werden ist das Problematischer, da ja dann der Personenbezug festgelegt ist.

      @Admins
      Der "Like"-Button im Forum ist dann kritisch, wenn dazu die Daten aus der Mitgliederdatenbank mitgeschickt werden. Das sollten die Admins mal bitte prüfen, habe ich bisher noch garnicht in Betracht gezogen. Wenn das so ist, oder auch prophylaktisch wäre eine andere Art des "Gefällt mir" (nur Forumsintern) sinnvoll. Heise bietet zb. eine "like"-Lösung an, die nicht automatisch mit FB verbindet.

      @djmsc
      Bisher vemeide ich derartigen Unsinn. Ich kann Leute nicht verstehen, die sich solche Spione wie Alexa und Co. anschaffen und dann verkünden, die hören doch nur zu wenn ich die direkt anspreche. Und wie merken "die" das?!

      Und das IoT ist der größte Blödsinn nach den sogenannten "sozialen" Netzwerken. Wozu muß der Toaster oder die Stubenglühlampe am Internet hängen, wer muß seinen Kühlschrank aus dem Urlaub auf den Osterinsseln kontrollieren und wieso soll der Heizungsregler nur funktionieren wenn er die Gebäudedaten vorher auf den Firmenserver von XYZ ablegt? Man kann heute schon, zumindest allgemein an Hand des Wasserverbrauchs feststellen, ob die Leute Fußball im Fernsehen sehen oder nicht. Smart-Meter machen das dann personenbezogen (bzw. Haushaltbezogen).

      Leider haben viele Techniker und Technikinteressierte ein zweifelhaftes Verständniss von gesellschaftlichen Zusammenhängen. Was technisch machbar ist, wird auch gemacht (die Atombombe läßt grüßen). Und das Argument, "Wenn ich es nicht mache , dann macht es ebend ein anderer" ist genauso blöd wie "Ich habe doch nichts zu verbergen" .

      In diesem Sinne, das was sich zwischen den Ohren befindet nennt sich Gehirn und wird durch Gebrauch nur Besser.

      Gruß

      Harald (leicht verzweifelt) :S

      PS: Und ein Aluhut hilft nur scheinbar!
      Wem ich nicht ausdrücklich widerspreche, der darf das bis auf Widerruf als "Gefällt mir" verstehen.
    • Hier noch mehr harten Stoff zur "Deutschen" Post und Ihren Daten.

      Zitat aus Telepolis (Heise-Verlag) vom 02.April 2018

      "... In einer internen Broschüre der Deutschen Post stehe:
      "Für ca. 20,0 Mio. Häuser mit rund 34 Mio. Haushalten in Deutschland stehen mehr als 1 Milliarde Einzelinformationen zur Verfügung."

      Dabei wird viel erfasst, keineswegs nur Adressen, sondern auch "Angaben zu Kaufkraft, Bankverhalten, Geschlecht, Alter, Bildung, Wohnsituation, Familienstruktur, Wohnumfeld und Pkw-Besitz." Schöne Profile eben, die pro forma "anonymisiert" worden sein könnten, um nicht direkt Datenschutzgesetze zu verletzen. ..."

      Was verblüffend bei dieser Datensammlung ist, das scheinbar die Postzusteller inoffizielle Mitarbeiter von STASI3.0, äh DP, zu sein scheinen. Bisher hatten sich nur die Mitarbeiter der ehemaligen GEZ als getreue IMs präsentiert.

      Ja und unsere Damen und Herren aus der Politik (hier CDU, FDP und SPD) versuchen hier das selbe was FB und Cambridge Analytica gemacht haben, natürlich nicht ganz so clever.
      <ironie> Für Deutsche Politiker ist das Internet ja noch "Neuland" </ironie>


      Gruß Harald (der beim drüber Nachdenken immer verzweifelter wird)

      1984 ist Heute und Big Brother is watching you.
      Wem ich nicht ausdrücklich widerspreche, der darf das bis auf Widerruf als "Gefällt mir" verstehen.
    • Für mich ist es ein Unterschied, ob eine Partei durch Wahlplakate am Straßenrand "Werbung" gestaltet, oder mich jemand gezielt ausspäht und MEINE Informationen benutzt, um wiederum auf andere einzuwirken.
      Letztendlich wird dabei ganz offensichtlich der eigentliche Zweck von Facebook verschleiert!
      Die wollen nicht nett sein und eine Plattform bereitstellen; die wollen alles über eine natürliche Person ausspähen und das meistbietend verkaufen!
      Es ist ja nicht so, als würden die mit MEINEN Daten gezielte Werbung für mich steuern, das geht VIEL weiter.

      Ich habe nichts gegen Technik, Bewegungsprofile und sonstwas, so lange diese VON MIR erstellten Daten in erster Line MIR zur Verfügung stehen!
      Fast aussichtslos den Datenstrom in FB selbst kontrollieren zu wollen...
      Wo ist denn in FB der Schalter "Meine Daten gehören nur mir"? Damit wären die morgen pleite...

      Diese Firmen sind dafür aufgebaut worden, andere auszuspionieren und Einfluss zu nehmen Tschoatsch, das sollte man nicht kleinreden oder mit Wahlplakaten an der Straßenecke vergleichen wollen.

      Jeder, der in meine Wohnung geht, um Dinge auszuspähen, begeht eine Straftat. FB ist für mich so etwas wie ein "Enkeltrick"... unter verschleierung von Tatsachen versuchen sie sich bei den Leuten einzuschleichen und entwenden deren Eigentum; IHRE PERSÖNLICHEN DATEN.

      Man muss nicht ausgesprochen "dumm" sein, um in die ein oder andere Falle zu geraten. Diese Firmen verschleiern ihre wahre Absicht; für Normalsterbliche kaum noch zu durchblicken.
      Code first, think later - Natural programmer :D
    • hasta schrieb:

      (der beim drüber Nachdenken immer verzweifelter wird)
      Jetzt komm, die mit diesen Hilfsmitteln gewählten Politiker kriegen das schon wieder hin, auch die Amerikaner. Nicht den Kopf hängen lassen!
      Raum für Notizen

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    • six1 schrieb:

      Diese Firmen sind dafür aufgebaut worden, andere auszuspionieren und Einfluss zu nehmen Tschoatsch, das sollte man nicht kleinreden oder mit Wahlplakaten an der Straßenecke vergleichen zu wollen.
      Will ich nicht klein reden, nur, was ist noch erlaubt/geduldet, was nicht. Beides kann Meinung machen, jetzt ist man empört, dass mit Hilfe von Fb das in so großem Stil passiert ist. Wären dann 20 Mio Adressen ok gewesen, oder nur 5 Mio?
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    • @tschoeatsch

      "Will ich nicht klein reden, nur was ist noch erlaubt, was nicht. Beides kann Meinung machen, jetzt ist man empört, dass mit Hilfe von Fb das in so großem Stil passiert ist. Wären dann 20 Mio Adressen ok gewesen, oder nur 5 Mio?"

      Schon wieder die falsche Frage. Jede Adresse, die nicht ausdrücklich für diesen Zweck freigegeben wurde - und zwar von dessem Eigentümer - ist Diebstahl und sollte strafbar sein. Da kann ich @six1 nur zustimmen und deswegen bekommt der jetzt mein "like".

      Gruß Harald
      Wem ich nicht ausdrücklich widerspreche, der darf das bis auf Widerruf als "Gefällt mir" verstehen.
    • six1 schrieb:

      Diese Firmen sind dafür aufgebaut worden, andere auszuspionieren und Einfluss zu nehmen
      Klar sind das keine uneigennützige Wohltätigkeitsvereine, da stehen besonders die einschlägigen 3-Buchstaben-Dienste dahinter.
      Mit der Meinungsmacht ist das auch bei uns so eine Sache, normalerweise dürfte die SPD sich nicht Partei nennen sondern Medienkartell (DDVG), so viele Beteiligugen an Zeitungen usw. Den Rest teilen sich 3 Familien auf.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von oscar ()

    • Darf ich jetzt mal meinen Stand der Aufklärung darstellen:
      Ein Aufhänger ist die Wahlwerbung im großen Ausmaß durch verknüpfte Daten.
      FB hat Daten dazu verkauft, aber auch die Möglichkeit geboten (aus versehen, durch Schludrigkeit...) dem Kunden Cambridge Analytica weitere FB-Daten zu verwenden.
      FB hat sozusagen ein Werkzeug verkauft, aber den Werkzeugschrank offen gelassen.
      Es sind also 2 Punkte, die aufstoßen, von 2 Firmen. Ich hör' jatzt aber nur, das FB was tun muss.
      Raum für Notizen

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