Hilfe! BLDC Schaltung: MOSFETs werden zu heiß und doppelte Stromaufnahme der Schaltung

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    • Sorry, musste erst fertig schreien..... das Angebot mit dem Halbwissen war echt gut... rofl :thumbsup:

      Da gibt´s keine Drehzahlbegrenzung ausser der eigenen Trägheit. Das Original läuft auch frei. Drehzahl wird auch nur als Nenndrehzahl genannt.
      Ein sonstiger BLDC aus dem Modellbau wird auch nur über die Spannung bzw. PWM in der Drehzahl reguliert.
    • Pluto25 schrieb:

      Die FETs bleiben zu lange an. Einfach nach kurzer Zeit kurz ausschalten. Ideralerweise über ADC0 das Tastverhältnis anpassen. Oder einfach im Stillstand den max Strom einstellen.
      Verstehe ich jetzt nicht ganz. In dieser vereinfachten Form arbeitet kein ADC. Da wird nur ein logischer Pegel am Positionsgebereingang ausgewertet und dementsprechend die beiden Phasen getoggelt. wenn Startbefehl 0 ist, werden beide Phasen abgeschaltet. Mit Logic-IC (4001) und normalen FETs bei 9,1 V Gate-Spannung läuft´s bestens, mit LogicLevel-FET und 5V macht es mir unverständliche Dinge.
      Was könnte ich da jetzt mit einem ADC ändern und wie?
    • oscar schrieb:

      Spitzenwert von über 0,7V würde bedeuden ca. 60A Spitzenstrom
      ich lese da sogar Spitzenwerte von 1,2V bei 0,2V/div (oben links)
      Das wären dann 100Ampere. Die -0,712V sind ja nur die Strichposition.

      Man sieht schön den Stromanstieg bis es flacher wird, weil die Versorgung schlapp macht.
      Die aufmodulierten Störungen haben eine andere Grundfrequenz, da streut also noch was anderes rein.

      Kannst du bitte vom Original noch so einen Verlauf machen?
      Ich denke, der schaltet bei einer gewissen Stromgrenze ab. (Chopperbetrieb)

      tschoeatsch schrieb:

      was begrenzt die Drehzahl?
      solche Motoren begrenzen sich durch den irgendwan zu geringen Stromanstieg, das ist ähnlich wie bei Schrittmotoren.
    • Ich hätte jetzt vermutet (geht schon los, mit dem Halbwissen), dass das Startsignal durch die Rc-Kombination beeinflusst wird, eben wie eine Drehzahlbegrenzung. Programmtechnisch könnte man das mit einer Begrenzung der Länge des gate-Impulses machen. Wenn der Puls für das gate beginnt, timer starten und ab einer max-Zeit abschalten. Bei niedrigen Drehzahlen ändert sich nix, ab einer bestimmten Drehzahl bekommt der Motor eine 'gedeckelte' Energie.
      Raum für Notizen

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    • Bin ja schon dabei.... ich zerlege gerade das Originalgerät und löte Testabgriffe dran um ALLES zu messen. Dauert noch ein wenig.

      PS: An der hohen Anzahl der recht sinnfreien Rechtschreibfehler könnt ihr erkennen, dass ich mit dem Mac schreibe. Die Rechtschreibkorrekter ist sehr Fantasievoll und macht das ganze heimlich im Hintergrund.
    • Mir kommt gerade so ein verwegener Gedanke: Die beiden Kondensatoren C03 und C04 stellen mit R11 und R12 Differenzierglieder dar und erzeugen an den Flanken des Hall-Geber-Signales (also Pegelwechsel) einen kurze Impuls. Kann das sein dass die Ansteuerung der Mosfets damit zeitlich begrenzt wird? Nur so ein Gedanke. :P
      Mir scheint dieser Schaltungsteil ist nicht unerheblich bei der korrekten Funktion des Ganzen
    • Ich versteh die Welt nicht mehr.
      Ich glaube, ich kann erst morgen weiter machen. Jetzt habe ich das Originalgerät angeschlossen und auch dieses zieht jetzt 7,5 A. Ich glaube, der Motor ist irgendwie schwergängig. Im normalen Betrieb zieht der Motor 4-5 A (Motor mit max. 60W angegeben).
      Ich habe noch einen anderen, der ist aber verbaut. Ich habe das Originalgerät, das gerade noch 7,5 A gezogen hat, an den verbauten Motor angeschlossen und siehe da.... es zieht nur 4A.

      Ich lasse jetzt den vermutlich schwergängigen Motor mal die Nacht durchlaufen, in der Hoffnung, dass er dann besser dreht. Wenn nicht, muss ich an dem anderen verbauten weitermachen. da komme ich aber nur schwer dran. Aber erst morgen wieder.

      Aber habt schon jetzt mal meinen herzlichen Dank für Eure Hilfe, ich melde mich wieder, sobald ich das ausprobiert habe.

      Ach ja.... Und noch frohe Ostern allerseits
    • Genau, die zeitliche Begrenzung. Nur, die müsste man am gate-Signal sehen. Oder man sieht sie nicht, weil Drehzahl und Pulslänge zusammen passen.
      Raum für Notizen

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    • tschoeatsch schrieb:

      Bei niedrigen Drehzahlen ändert sich nix, ab einer bestimmten Drehzahl bekommt der Motor eine 'gedeckelte' Energie.
      Andersrum bei niedriger Drehzahl schalten die kurz aus um den Strom nicht zu hoch werden zu lassen. Bei hoher Drehzalhl bleibt er alleine klein.
      @ Bastlbeda Die Orginalschaltung benutzt dazu IC4a. Da nun der ADC angeschlossen ist könnte er dazu verwendet werden, muß er aber nicht.
    • Wenn meine Theorie stimmt, dann müssten bei stärkerer Belastung, oder beim Hochfahren diese Pulse ausbleiben. Wenn man wärend des normalen Laufen des Motors die Belastung weg nimmt, müssten die Pulse breiter werden.
      Raum für Notizen

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    • @oscar das ist doch ein nand. Die Cs werden wechselweise angesprochen. Bei höherer Frequenz ergibt sich eine längere Gleichzeitigkeit an den Eingängen des nand, dadurch wird mit der nachfolgenden Logik das Startsignal disabled und das führt zu einer Begrenzung der gate-Pulslänge.
      Raum für Notizen

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